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Reise-News: Wilder Kaiser: Saisonstart mit Sicherheit

Dienstag, den 27. April 2021

Testangebot vor Ort, Stornogarantie und Präventionskonzepte: Region ist bestens auf die Wiedereröffnung am 19. Mai vorbereitet, bestätigt auch eine Umfrage unter Gästen

Ellmau (ots) - Nach sechs langen Monaten ohne Gäste ist es soweit: Die österreichische Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass Gastronomie, Hotels, Ferienwohnungen sowie Freizeit- und Kulturbetriebe ab 19. Mai 2021 wieder öffnen dürfen. So freuen sich nicht nur die Gäste darauf, endlich wieder Natur, Bergsport, Genuss und Kulinarik am Wilden Kaiser in vollen Zügen zu genießen – auch die Gastgeber*innen der Region können es nicht mehr erwarten, die Pforten ihrer Häuser wieder zu öffnen. Sie haben die unfreiwillige Betriebspause nicht nur dazu genutzt, um etwaige Umbauten und Erneuerungen umzusetzen. Sie haben vor allem ausgefeilte Präventions- und Sicherheitskonzepte für den Neustart des Tourismus im Frühsommer erarbeitet und freuen sich, top vorbereitet endlich ihre Gäste begrüßen zu können.

Aber auch die Region als Gesamtes hat sich auf die heißersehnte Rückkehr der Gäste bestens vorbereitet. Für den Tourismusverband Wilder Kaiser haben in diesem Sommer diese Handlungsfelder oberste Priorität:

- Einfache Test-Gelegenheiten vor Ort: 

Gäste, Mitarbeiter*innen und Einheimische können sich einfach in den zwei öffentlichen Screeningstraßen in Ellmau bzw. Söll, sowie in zahlreichen Arztpraxen und Apotheken testen lassen. Analog zur österreichweiten Teststrategie wird auf eine Mischung aus Antigen- und PCR-Tests sowie verschiedener Arten der Probenentnahme gesetzt.

- „Stornogarantie“ bis zu 48 Stunden vor Anreise und „Geld-zurück-Garantie“ 

Die Gastgeber*innen der Region bieten im Sommer 2021 flexible Stornobedingungen ohne Angaben von Gründen, viele von ihnen bis zu 48 Stunden vor Anreise. Sollte eine Reisewarnung, Grenzschließung oder ein Ein- bzw. Ausreiseverbot die Reise verhindern, kann bis zum Anreise-Tag kostenlos storniert werden. Sollte storniert werden müssen, garantieren die Gastgeber*innen, die Anzahlung innerhalb von sieben Werktagen zu erstatten.

- Präventionskonzepte bei allen Betrieben der Region  

Ob Hotel oder Sportgeschäft, Seilbahn oder Freibad, Restaurant oder Almhütte: Ausnahmslos alle in der Region Wilder Kaiser haben sich mit ihrem Betrieb und ihren Mitarbeiter*innen sorgfältig auf die Sommersaison vorbereitet und umfassende Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet. Sei es das digitale Gästebuch, Leitsysteme und Online-Ticket- und Anmeldesysteme zur Entzerrung von Besucherströmen, ausreichend Wanderbusse, Hygienemaßnahmen in Innenräumen, der Verzicht auf Veranstaltungen, die zu unkontrollierbaren Menschenansammlungen führen könnten und vieles mehr – die Gesundheit aller hier urlaubenden, arbeitenden und lebenden Menschen hat oberste Priorität.

- Durchführungsgarantie beim Aktivprogramm 

Wie bereits im vergangenen Sommer garantiert der TVB auch heuer, dass alle Programmpunkte des Aktivprogramms – unabhängig davon, ob die Mindestteilnehmer*innen-Zahl erreicht wird – stattfinden. Das bringt für Veranstalter*innen und Gäste gleichermaßen Sicherheit.

Bei den Vorbereitungen auf den Saisonstart kommen der Region durchaus die umfassenden Erfahrungen aus dem vergangenen Sommer (Stichwort: Pilotregion für Mitarbeiter*innen-Tests) zu Gute, wie auch TVB-Geschäftsführer Lukas Krösslhuber betont: „Wir haben die im vergangenen Jahr erprobten Sicherheitsmaßnahmen für die kommende Saison weiterentwickelt. Dank fortschreitender Immunisierung, einem engmaschigen Testangebot sowie dem Verantwortungsbewusstsein der Touristiker*innen und Einheimischen sind wir bestmöglich auf den Sommer vorbereitet. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Gäste, die sich inzwischen wirklich schon lange auf Urlaub bei uns freuen, ebenfalls rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst verhalten werden. Zusammen machen wir Urlaubsglück am Wilder Kaiser wieder dauerhaft möglich.“

Umfrage unter Gästen bestätigt Sicherheitskonzept am Wilden Kaiser

Eine aktuell durchgeführte Online-Umfrage unter knapp 400 Gästen, die ihren Sommerurlaub 2020 in der Region verbracht haben, bestätigt, dass die Präventionsmaßnamen am Wilden Kaiser bereits im Sommer des Vorjahres gut funktioniert haben. 67,1 Prozent gaben an, sie hätten sich „sehr sicher“ gefühlt, 23,5 Prozent fühlten sich „sicher“.

Ebenfalls abgefragt wurde, welche Sicherheitsaspekte für den Urlaub 2021 besonders wichtig sind. Hier waren Mehrfachantworten möglich. Neben flexiblen Stornobedingungen (für 66,5 Prozent „äußerst wichtig“) und überzeugenden Präventions- und Hygienekonzepten vor Ort (39,7 Prozent), waren vor allem auch Covid-19-Testmöglichkeiten für Gäste wie auch unter Tourismus-Mitarbeiter*innen für 25,3 bzw. 30,7 Prozent „äußerst wichtig“. Das Bedürfnis nach „Genügend Abstand und Freiraum“ (32,6 Prozent) sowie „wenig Covid-19 Fälle am Urlaubsort“ (34,5 Prozent) wurden ebenfalls als „äußerst wichtig“ bewertet.

Gäste haben Bedürfnis nach Ruhe und Nachhaltigkeit

Abseits der „Corona-Themen“ ist den befragten Gästen „äußerst wichtig“, Urlaub in einer ländlichen Region mit viel Ruhe zu machen (31,7 Prozent), dass sich die Urlaubsdestination für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt (19,1 Prozent) sowie kostenlose, öffentliche Mobilität vor Ort vorhanden ist (17,8 Prozent). Weniger wichtig sind den Gästen im Jahr 2021 attraktive Urlaubspauschalen oder besondere Anreize zur Buchung.

„Wir wollten direkt von unseren Gästen erfahren, wie sicher sie sich vergangenen Sommer bei uns gefühlt haben und welche Aspekte ihnen besonders wichtig sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die vielen Testmöglichkeiten, die flexiblen Buchungsbedingungen aber auch unser nachhaltiger Zugang zum Tourismus der richtige Weg sind“, so TVB-Geschäftsführer Lukas Krösslhuber zur Umfrage.

Ausblick: Wie geht’s mit dem Tourismus am Wilden Kaiser weiter?

Apropos „am richtigen Weg“: Auch wenn nun wieder Urlaub möglich ist, die Pandemie und die Folgen werden noch länger spürbar sein.

Ausbildungsoffensive mittels eigener Akademie

Etwa im Bereich der Fachkräfte: Viele Tourismus-Mitarbeiter*innen mussten sich in den vergangenen Monaten notgedrungen anderen Branchen zuwenden – nun fehlen sie dem Tourismus. Um hier gegenzusteuern, hat man sich am Wilden Kaiser aber schon frühzeitig Gedanken gemacht und wird ein eigenes Ausbildungsprogramm starten. Dies passiert im Rahmen der Initiative „Kaiser EDU“ unter der Projektleitung von Katie Tropper, die seit Jahren gemeinsam mit engagierten Arbeitergeber*innen der Region (die sogenannte „Kaiserschaft“) an der Attraktivität touristischer Arbeitsplätze arbeitet. Hierzu wird es in den kommenden Wochen nähere Infos für Interessierte unter und Presseunterlagen geben.

„Strategie 2024“ während Krise weiterentwickelt

Die Branchenattraktivität bzw. Arbeitsplatzqualität ist auch eines der zentralen Themenfelder der „Strategie 2024“, dem Zukunftsprogramm für den Tourismus in der Region. Es wurde mittels Bürger*innenbeteiligung im Rahmen des Projekts „Lebensqualität in der Region Wilder Kaiser“ erarbeitet. Dieser Prozess wurde bereits im Jahr 2017 gestartet, im Herbst 2019 wurde die „Strategie 2024“ präsentiert. In den vergangenen Monaten wurde die Strategie - um auch aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen - im Rahmen einer TVB-internen Workshop-Reihe unter dem Titel „Wandel als Chance“ im Sinne einer nachhaltigen Zukunft weiterentwickelt. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden Ende Mai präsentiert und werden spannende Entwicklungen in der Region um die vier Kaiser-Ortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll anstoßen.


Foto: Blick auf den Wilden Kaiser am Astbergsee in Going. © TVB Wilder Kaiser/Mathäus Gartner