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Zum Umgang mit der AfD: JU Sachsen-Anhalt fordert klare Kante gegen die AfD

Foto 1 Anna Kreye

Donnerstag, den 20. Juni 2019


Der Vorstoß einzelner Unionspolitiker Sachsen-Anhalts, die AfD als künftigen Koalitionspartner in Erwägung zu ziehen, erschüttert uns. In Sachsen-Anhalt  ist nach wie vor an der Aussage des CDU-Landesvorsitzenden Holger Stahlknecht MdL festzuhalten, dass es auch in der nächsten Legislaturperiode keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird. Als Junge Union Sachsen-Anhalt fordern auch wir einen klaren Kurs und das Wahren klarer Kante gegen jede Form von politischem Extremismus, wie ein Beschluss des JU-Landestages aufzeigt.

Die Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Anna Kreye (Foto) erklärt dazu:

„Es ist auf allen Ebenen Beschlusslage, dass eine Zusammenarbeit mit den politisch extremen Kräften stetig entschieden abzulehnen ist. Die Bildung einer Koalition mit der AfD würde in hohem Maße zu einem Verrat eigener Werte führen. Die Partei macht Stimmung gegen Andersdenkende und bedient sich dabei an Halbwahrheiten und marktschreierischer Rhetorik. Das darf niemals unser Anspruch werden.“

 Das Nachdenken über die eigene Politik bedeutet nicht, die AfD salonfähig zu machen. Sie ist ein Ventil für Protest und spiegelt das Gefühl vieler Menschen wieder, dass die politischen Akteure zu wenig auf die Sorgen der Bevölkerung eingehen. Anstatt der AfD die Hand zu reichen, sollte die CDU Sachsen-Anhalt deshalb vielmehr wieder Politik für die Menschen machen. Sie sollte wieder zur Kümmerer-Partei und zur Partei des Konservativ-bürgerlichen Spektrums werden, die nicht nur im Wahlkampf zeigt, dass sie ein offenes Ohr für die vor Ort bestehenden Anliegen hat.