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Gesundheit-News: Dr. Eigendorff zum Weltkrebstag - Potenzial gesunder Lebensweise und Vorsorge ausschöpfen


veröffentlicht am 2. Februar 2024

Dr. Ekkehard Eigendorff, Chefarzt der Klinik für internistische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin der Zentralklinik Bad Berka
Bad Berka (ots). Zum Weltkrebstag am 4. Februar plädiert der Chefarzt der Klinik für internistische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin der Zentralklinik Bad Berka, Dr. Ekkehard Eigendorff, für eine regelmäßige, individuelle Risikosenkung: 
"Die Zahl der Krebsneuerkrankungen steigt, schon aufgrund des steigenden Lebensalters. Doch Prävention und Früherkennung haben eine große Bedeutung. Viele müssten noch besser das Potenzial gesunder Lebensweise und auch die Vorsorgemöglichkeiten ausschöpfen", erklärt Dr. Eigendorff. Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache nach Erkrankungen am Herz-Kreislauf-System.

Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto "Versorgungslücken schließen". Vorsorgeuntersuchungen wie Mammographie, Darmspiegelung oder das Hautkrebsscreening, aber auch regelmäßige Checks und der Wille, bei Veränderungen im Körper, die Sorgen bereiten, sich einem Arzt anzuvertrauen, steigerten die Chance, Krebs in einem frühen Stadium zu entdecken. "Rund 40 Prozent der Krebserkrankungen sind durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar. Es sind die immer wieder gleichen Faktoren: gesunde Ernährung, Bewegung. ausreichend Schlaf, Nichtrauchen und der Verzicht auf Alkohol.", so der Chefarzt.

Viele Krebserkrankungen, die in einem frühen Stadium entdeckt werden, könnten sehr gut behandelt werden. Erfolgreiche neue Methoden der Behandlung von Tumoren konzentrieren sich auf die drei Schwerpunkte: Operationen, Systemtherapie sowie Bestrahlungstechniken. "In allen drei Varianten ist es gelungen, schonender, kürzer und präziser zu agieren", sagt Dr. Eigendorff.

Auch werde zunehmend künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Heilungschancen bei bestimmten Tumorerkrankungen zu verbessern. Für die Risikogruppe von Langzeitrauchern wird es in Kürze überdies die Möglichkeit geben, am gesetzlichen Lungenkrebsscreening teilzunehmen. Die Zentralklinik steht hier als Kooperationspartner bereit.

Die zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka zählt mit ihren 21 Fachkliniken und Fachabteilungen sowie ihrer über 120-jährigen Geschichte zu den großen Thüringer Kliniken. Jährlich werden hier rund 40.000 Patienten behandelt, 1.800 Mitarbeitende sind an der Klinik beschäftigt. 




Text / Foto: RHÖN-KLINIKUM AG - news aktuell / Delf Zeh