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Zoll am Frankfurter Flughafen findet Bargeld - 25.000 Euro in Beutel mit Damenbinden

Samstag, den 12. Oktober 2019

Am 2. Oktober 2019 befragten Zollbeamte am Frankfurter Flughafen eine Reisende am Abfluggate Richtung Vietnam nach mitgeführtem Bargeld. Die Passagierin gab daraufhin an, sie habe circa 20.000 Euro in ihrem Gepäck. Eine Barmittelanmeldung habe sie nicht vorgenommen, da sie von einer Anmeldepflicht nichts gewusst habe.

Die Zöllner kontrollierten Rucksack und Bauchtasche und fanden darin insgesamt 25.000 Euro. Die Geldnoten waren in den Originalverpackungen von Damenbinden versteckt. Gegen die Reisende wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

"Wir haben Bargeld schon in Rasierapparaten, Schokoladenverpackungen und sogar in einer Hammelkeule entdeckt. Oft erklären uns die Reisenden dann, sie hätten Angst vor Diebstahl, und deshalb das Geld so versteckt", erläuterte Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. "Das ist zwar durchaus nachvollziehbar. Auf die gesetzlich vorgeschriebene Barmittelanmeldung dürfen Reisende aber trotzdem nicht verzichten."

Verstöße gegen die Anmeldepflicht können Bußgelder bis zur Höhe von 1.000.000 Euro zur Folge haben.

Foto: Bargeld in Originalverpackung mit Damenbinden / Quelle Zoll