header-placehodler
MAGDEBURGER-NEWS.DE


image header
image
Liebe 8

Gesundheit-News: Wenn es nach der Liebe „brennt“ - Mehr sexuelle Aktivität kann bei Frauen eine Blasenentzündung fördern

8. Januar 2021

Foto: Gelegenheit macht Liebe - Viel Zeit zu Hause kann auch viel Spaß im Bett bedeuten

(djd). Viele Deutsche verbringen ihre Zeit im engsten Kreis. Sie arbeiten im Homeoffice und kümmern sich um die Familie. Viele Paare sehen sich länger und häufiger. Das schweißt zusammen. Kein Wunder, dass neben intensiven Gesprächen auch Sex häufiger auf dem Programm steht als vor Pandemie-Zeiten. Das belegte eine Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship unter rund 1.000 Bundesbürgern.

Dort gab jedes vierte Paar an, mehr Sex als üblicherweise zu haben. Bei den unter 30-Jährigen stimmen sogar 43 Prozent dieser Aussage zu. Die vermehrte sexuelle Aktivität stärkt unter anderem Herz, Kreislauf und Immunsystem. Außerdem trägt Sex dazu bei, Stress abzubauen - und er kurbelt die Produktion von Hormonen an, die zufriedener und gelassener machen. So lassen sich Herausforderungen und Belastungen im "neuen Alltag" besser meistern.

Mehr Sex, mehr Blasenentzündungen

Besonders für Frauen kann die wiedererwachte Leidenschaft aber auch eine Schattenseite haben: Häufiger Geschlechtsverkehr erhöht das Risiko für eine Blasenentzündung. Eine sogenannte Honeymoon Zystitis mit ihren quälenden Beschwerden wie ständigem Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und krampfartigen Unterleibsschmerzen kann der trauten Zweisamkeit schlagartig ein Ende bereiten. Auslöser der Pein sind häufig Darmbakterien, vorwiegend Kolibakterien, die sich aufgrund der weiblichen Anatomie leichter als bei Männern in die Blase "verirren".

Muss es immer ein Antibiotikum sein?

Nicht selten verordnen Ärzte bei einer Blasenentzündung Antibiotika. Diese können jedoch unerwünschte Wirkungen wie zum Beispiel Magen-Darm-Probleme mit sich bringen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Hinzu kommt, dass gerade Kolibakterien gegen immer mehr Antibiotika resistent werden. Daher ist es besonders wichtig, nur im Notfall auf Antibiotika zurückzugreifen.

Unkomplizierte Harnwegsinfekte schonend behandeln

Eine schonende Möglichkeit, Blasenentzündungen zu behandeln, bietet natürlicher Bärentraubenblätter-Extrakt, wie er etwa in Cystinol akut aus der Apotheke enthalten ist. Dessen Wirkstoffe mit antibakteriellen und antientzündlichen Eigenschaften können die Erreger von Blasenentzündungen bekämpfen und eine rasche Heilung fördern. Unterstützend sollten Frauen reichlich trinken, um die Harnwege zu durchspülen. Wärme hilft zudem dabei, Krämpfe zu lindern. Zusatztipp für den Sommer: Immer die Badekleidung wechseln - denn unterkühlt der Unterleib, können sich die Bakterien leichter im Harntrakt ausbreiten.


Text / Foto: djd/Cystinol/contrastwerkstatt - stock.adobe.com