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Promi-News: Sarah Wiener: Corona-Pleite schlug zu

BU: Sarah Wiener ist für ihre teils radikalen Ansichten bekannt und bei ihren Fans beliebt. Foto: highgloss.de

1. August 2020

Die TV-Köchin musste ihre Unternehmen schließen

(cat). Nicht erst im letzten Jahr sagte Sarah Wiener veränderten Lebensmitteln und chemischen Zusätzen in unserer Nahrung den Kampf an. Die TV-Köchin tat ihre Meinung über Mandelmilch kund. „Leider enthält industriell hergestellte Mandelmilch nur circa zwei Prozent Mandeln, dafür aber Stabilisatoren und Emulgatoren, damit sich Wasser und Fett nicht trennen“, schrieb die gebürtige Österreicherin und ahnte nicht, dass sie damit zahlreiche Veganer gegen sich aufbringen würde. Empörte Tierschützer bezeichneten die Star-Köchin als „Leichenverwerterin“ die keine Ahnung von gesunder Ernährung habe. Wiener wehrte sich, dass sie seit Jahrzehnten propagiere, selbst frisch zu kochen, keine H-Milch zu trinken und keine Massen an Industriefleisch zu essen. Aber eben auch keine anderen stark verarbeiteten Nahrungsmittel. 

„Wer meint, anderen seine Sichtweise auf die eigene eingeschränkte Ernährung beleidigend und schreiend aufdrängen zu müssen und damit auch noch glaubt, die Welt zu retten, hat die Komplexität von Ökosystemen und Kommunikation nicht ganz verstanden“, wetterte Sarah. Heute hat die Betreiberin eines Bio-Hofes im brandenburgischen Kerkow in der Uckermark andere Probleme: Die bekannte Fernsehköchin musste für ihre Restaurants in Berlin und ihren Catering-Service Insolvenz anmelden! „Corona hat vielen von uns eine Menge abverlangt. So auch einen Teil meiner Firma, meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen… und mir“, schrieb die 57-Jährige in einem Post auf ihrer Facebook-Seite. Für sie gehe damit vorerst ihre 30 Jahre dauernde Catering- und Gastronomie-Ära zu Ende, schrieb Wiener. Ihr Gastronomieunternehmen hat nach ihren Angaben rund 120 Mitarbeiter. Zu ihrem Unternehmen gehört auch ein Bauernhof in Brandenburg. 

Der Schritt kam nicht ganz unerwartet. Im Mai hatte die Unternehmerin Sorgen um ihre Firma geäußert. „Wenn sich nicht schnell und radikal etwas ändert, weiß ich nicht, ob es mein Gastronomiezweig überleben wird“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Im Catering haben wir sechsstellige Verluste gemacht, uns wurden Veranstaltungen bis Jahresende abgesagt. Wir sind ein bisschen gelähmt und ratlos.“ Wiener bedankte sich bei ihren Mitarbeitern. Jeder habe seinen Teil beigetragen, egal ob Spüler, Kellner, Buchhalter, Koch oder Logistiker, so Wiener. Sie alle blieben ein Teil ihrer Geschichte und „der Vision, für die ich schon so lange kämpfe“.  „Es ist schmerzhaft, dass Corona nun auch unsere Gastronomie erwischt hat“, resümierte Sarah traurig. 
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