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Kanzlerin Merkel: Ein Impfstoff muss allen Menschen zugutekommen

Samstag, den 2. Mai 2020

Die Corona-Pandemie kann wegen ihrer weltweiten Ausbreitung nur gemeinsam bekämpft werden. Das betont Bundeskanzlerin Merkel im aktuellen Podcast anlässlich der Geber-Videokonferenz am 4. Mai, zu der die EU-Kommission eingeladen hat. Deutschland wird dort einer der Co-Gastgeber sein. Es gehe darum, „wie wir für alle Menschen auf der Welt Impfstoffe entwickeln, Medikamente und gute Diagnosemöglichkeiten bereitstellen“.  Deutschland stelle sich dieser Verantwortung, sagt die Kanzlerin.
 
Noch fehlten für die Entwicklung eines Impfstoffes geschätzt etwa acht Milliarden Euro, sagt Merkel. Deshalb sei es gut, dass sich jetzt ein großes Bündnis dieser Arbeit verpflichtet und sich möglichst viele Akteure auch mit finanziellen Beiträgen engagieren, um so unter anderem die Entwicklung und Herstellung von Impfstoff und Medikamenten zu ermöglichen. „Deutschland wird sich mit einem deutlichen finanziellen Beitrag beteiligen.“ Ausdrücklich begrüßt die Kanzlerin, dass sich nicht nur Regierungen, sondern auch private Stiftungen und Impfstoff- und Medizinhersteller, sowie die Impfallianzen CEPI und GAVI beteiligen.
 
„Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben, Millionen von Menschenleben zu retten auf dieser Welt“, sagt Merkel. Deutschland wolle dabei eng mit der Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeiten, die in dieser Frage eine Schlüsselrolle hat. „Wir setzen darauf, dass uns nur gemeinsames Handeln, internationales multilaterales Handeln diese Pandemie überwinden lässt“, sagt Merkel.

Bundeskanzlerin Merkel in ihrem aktuellen Podcast: