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Skiverletzungen 05.01.20 14.30

Gesundheit-News: Ski und Snowboard - Osteopathie bei Skiverletzungen

5. Januar 2020

Bad Alexandersbad. Winter ist Pistenzeit - gut jeder sechste Deutsche steht regelmäßig auf Skiern oder Snowboards. Für viele von ihnen endet die Saison jedoch vorzeitig durch langwierige Verletzungen. Einen Beitrag zu Heilung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit kann Osteopathie leisten. Der Arbeitskreis ‚Sport und Osteopathie‘ des Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO zeigt, welche Möglichkeiten sich für Betroffene bieten.

Hightech-Equipment und immer bessere Infrastrukturen machen Skifahren zum echten Massentrend. Das bleibt für viele nicht ohne Risiko: Über 40.000 Skifahrer verletzen sich jeden Winter, zeigen die Statistiken der Auswertungsstelle für Skiverletzungen.

Am häufigsten sind Blessuren an Knie und Schulter. Nicht selten handelt es sich um schwerere Verletzungen wie Brüche oder Bänder-, Muskel- und Sehnenrisse. Oft ziehen diese für die Betroffenen langwierige Reha-Maßnahmen sowie körperliche Einschränkungen nach sich. Bei Genesung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit kann die Osteopathie unterstützen. Nach der Erstversorgung nutzen Osteopathen entlastende Techniken, um die unterbrochene Versorgung der geschädigten Bereiche zu fördern. Mit geschulten Händen üben sie dafür sanfte Berührungen und leichten Druck auf die verletzten Körperregionen aus.

Funktionelle Bewegungen lassen sich dadurch aktivieren und wieder normale Bewegungsabläufe begünstigen. Die Osteopathen richten zudem einen ganzheitlichen Blick auf den Körper mit seinen Verbindungen in Gewebe-, Faszien- und Muskelstrukturen. Auswirkungen von Verletzungen auf den gesamten Bewegungs- und Stützapparat können dadurch frühzeitig adressiert werden. Schonhaltungen werden vermieden und Störungen in Funktion und Bewegung behoben. „Osteopathie kann gerade für Freizeitsportler einen wichtigen Beitrag zu Genesung und Verkürzung der Ausfallzeiten leisten“, sagt Sabine van der Weerd, Mitglied im erweiterten Vorstand des Bundesverbands Osteopathie e.V. - BVO. „Osteopathen spüren mit ihren Händen nach Beeinträchtigungen der normalen Funktion von Muskeln, Gelenken oder Faszien, die sich aus Verletzungen ergeben.

Mit sanften manuellen Behandlungsschritten werden die Störungen beeinflusst und eine normale Versorgung und der Stoffwechsel befördert. Das stimuliert die Selbstregulierung im Körper und unterstützt die rasche Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der betroffenen Körperregionen sowie des gesamten Organismus.“ Über den Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO Der Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO ist die berufliche Interessenvertretung für alle osteopathisch arbeitenden Therapeuten, Schulen und Einrichtungen in Deutschland.

Seit 15 Jahren setzen sich die Organisation und ihre über 2.600 Mitglieder für eine Anerkennung der Osteopathie als Beruf durch ein Bundesgesetz ein. Als Basis dafür fordert der Verband eine Ausbildung mit mindestens 1.350 Unterrichtseinheiten begleitend zu einem Beruf als Arzt, Physiotherapeut, Heilpraktiker und medizinischen Masseur oder eine Vollzeitausbildung mit mindestens 5.000 Unterrichtseinheiten. Für die jährlich Millionen Patienten von Osteopathen führt der BVO in einem Online-Verzeichnis Therapeuten, die diesen Standards folgen. Dort findet sich zudem eine Liste mit rund 100 gesetzlichen Krankenkassen, die Osteopathie als wirksame medizinische Leistung teilweise oder ganz bezuschussen. www.bv-osteopathie.de

 

Text: Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO