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Im Schutz der Dunkelheit: Einbrecher schlagen im Herbst und Winter wieder vermehrt zu

Dienstag, den 22. Oktober 2019

(djd). Winterzeit ist Einbruchszeit: Den Schutz der Dunkelheit, der mit der frühen Dämmerung jetzt schon am Nachmittag einsetzt, nutzen Ganoven jetzt wieder verstärkt für ausgedehnte Beutezüge. Viele Hausbesitzer machen es den Tätern dabei allzu leicht: Bei ungesicherten Fenstern und Türen brauchen Einbrecher lediglich Sekunden und haushaltsübliches Werkzeug, um sich Zutritt zum fremden Zuhause zu verschaffen. Mit Schraubendrehern lassen diese sich einfach aufhebeln. Das Ziel eines Einbruchschutzes ist es deshalb, derartige Versuche umgehend zu detektieren, Hilfe zu holen und den Verbrechern den Zutritt zu verwehren. Denn um nicht erwischt zu werden, suchen sie meist nach einigen erfolglosen Sekunden das Weite. Auch kurzfristig können Eigenheimbesitzer etwas für die Sicherheit ihrer Familie tun und entsprechende Schutzsysteme nachrüsten.

Widerstand von über einer Tonne

Experten empfehlen dabei einen mehrstufigen Schutz: "Ein mechanischer Basisschutz für Türen und Fenster ist gut, noch besser ist ein mechatronisches Alarmsystem", erklärt Florian Lauw, Sicherheitsexperte von Abus. "Eine Videoüberwachung des privaten Grundstücks kann zusätzlich abschreckende Wirkung haben, auch mit Blick auf Wertgegenstände wie teure E-Bikes, die im Außenbereich deponiert sind." Beim Einbruchschutz sollten Hausbesitzer insbesondere Terrassentüren und Fenster im Erdgeschoss mit Sicherheitsprodukten ausstatten, die den aktuellen DIN-Normen entsprechen. Besonders umfassenden und buchstäblich massiven Schutz bieten dabei mechatronische Lösungen. So erkennt etwa die Secvest Touch Funkalarmanlage von ABUS nicht nur, wenn sich ein Täter an Fenstern und Türen zu schaffen macht - gleichzeitig kann das System dem Verbrecher dank spezieller Sicherungen für Fenster und Türen einen Widerstand von über einer Tonne entgegensetzen und so das Eindringen des Täters in ein Gebäude verhindern. Einbruchversuche mit üblichem Werkzeug laufen somit ins Leere. Gleichzeitig schlägt die Anlage lautstark Alarm und holt Hilfe.

Videoüberwachung für das private Grundstück

Videokameras mit Netzwerkeinbindung erhöhen die Sicherheit weiter, sie lassen sich direkt in die mechatronische Alarmanlage integrieren. Damit können die Bewohner jederzeit von unterwegs verfolgen, was auf ihrem Grundstück geschieht. Wer auch kurzfristig für den Herbst und Winter noch den Einbruchschutz des Zuhauses verbessern will, kann dafür zudem Fördermittel nutzen. Bereits ab Ausgaben von 500 Euro gibt es eine staatliche Förderung durch die KfW. Sowohl Materialkosten als auch Handwerkerarbeiten sind förderfähig, die staatlichen Zuschüsse belaufen sich auf bis zu 1.500 Euro. Unter www.abus.com/alarm gibt es mehr Details dazu.

Titelfoto: Im Schutz der Dunkelheit sind Einbrecher vermehrt aktiv. Mit einem mechatronischen Einbruchschutz kann man die Sicherheit des Zuhauses erhöhen.

Foto: djd/Abus