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Internationale Studierendenkonferenz an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Mittwoch, den 9. Oktober 2019

Studierende wappnen sich für die Zukunft

Bis zu 8.000 Kilometer Luftlinie haben Studierende und Lehrende aus China und Russland zurückgelegt, um dieser Tage an der Hochschule Magdeburg-Stendal die Entwicklungen und Herausforderungen der Bau- und Umweltwissenschaften zu diskutieren. Unter dem Motto „From students for students – let's build the future“ dient die zweitägige „International Students Conference on Civil Engineering, Environmental Engineering and Material Science (CEEMS)“ nicht nur dem fachlichen, sondern auch dem interkulturellen Austausch.

„Unser Fachbereich unterhält bereits seit Jahren eine enge Kooperation mit der TU Qingdao“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Gilian Gerke und zählt gegenseitige Treffen Studierender, Lehrender und Beschäftigter, Exkursionen, Studien-, Lehr- und Gastaufenthalte sowie gemeinsam betreute wissenschaftliche Arbeiten auf. Sie selbst hat eine Gastprofessur an der chinesischen Partnerhochschule inne. Auch künftig wolle man die Zusammenarbeit vertiefen und auf drei Säulen – Lehre, Forschung und Weiterbildung – aufbauen. Einen Baustein hierfür bildet die derzeitige internationale Studierendenkonferenz „CEEMS“, die unter dem Motto „Let's build the future“ bereits zum zweiten Mal von Studierenden beider Hochschulen organisiert wurde und erstmals auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal stattfindet.

Im Zentrum der Tagung stehen Themen wie die Auswirkungen der Abfallwirtschaft auf die Umwelt. Studierende berichten über Praxisprojekte und anwendungsorientierte Forschungsarbeiten wie den Ausbau einer bedeutenden Eisenbahnverbindung in Schweden, tauschen sich über die verschiedenen baulichen und umweltwissenschaftlichen Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern aus. Neben Deutschland und China ist mit der Nationalen Polytechnischen Forschungsuniversität Perm dieses Mal auch ingenieurwissenschaftlicher Nachwuchs aus Russland am Treffen beteiligt. Allein von der Hochschule Magdeburg-Stendal sind Studiengänge wie Bauingenieurwesen, Energieeffizientes Bauen und Sanieren, Recycling und Entsorgungsmanagement, Sicherheit und Gefahrenabwehr, Wasserwirtschaft sowie Ingenieurökologie vertreten.

„Die Studierenden lernen an realen Projekten unterschiedliche technische Herangehensweisen bei der Abwicklung und Umsetzung in einem völlig anderen Kulturkreis kennen und arbeiten dabei interdisziplinär zusammen. Das kann nur von Vorteil für ihren weiteren Werdegang sein“, ist Gilian Gerke, Professorin für Ressourcenwirtschaft, Recycling/Verwertung, Nachhaltigkeit, Ökobilanzierung, überzeugt. Daneben trainieren die Studentinnen und Studenten Skills wie internationales Projektmanagement und knüpfen wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft. Den zweiten Tag verbringen sie auf Einladung des Wirtschaftsbeigeordneten Rainer Nitsche im Ratssaal der Stadt Magdeburg mit anschließendem Bankett. Noch bis 15. Oktober werden die chinesischen und russischen Gäste, die von Prof. Dipl.-Ing. Rainer Monsees und Prof. Dr.-Ing. Sven Schwerdt begleitet und betreut werden, in Deutschland sein, um neben Entwicklungen in Lehre und Forschung auch mehr über die deutsche Kultur in Erfahrung zu bringen.

Bild: Rund 60 Studierende, Professorinnen und Professoren der Technischen Universität Qingdao, der Nationalen Polytechnischen Forschungsuniversität Perm und der Hochschule Magdeburg-Stendal haben sich auf dem Campus im Herrenkrug versammelt, um sich über aktuelle Themen des Bau- und Umweltingenieurwesens sowie der Materialwissenschaften auszutauschen.

Foto: Matthias Piekacz