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Magdeburg: Der Arbeitskreis Impfen informiert anlässlich des Magen-Darm-Tages am 7. November:

Donnerstag, den 1. November 2018


Säuglinge durch Impfung gegen Rotavirus-Infektion schützen

 

Magdeburg. Plötzlich einsetzender wässriger Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen – für Babys und Kleinkinder bedeutet dies häufig den Beginn einer schweren Erkrankung. Wurden solche Symptome durch Rotaviren verursacht, ist wegen des großen Flüssigkeits- und Salzverlustes und einer drohenden Austrocknung nicht selten ein Krankenhausaufenthalt nötig.

 

Nach Informationen des Berliner Robert-Koch-Instituts werden in Deutschland jährlich mindestens 20.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren zur Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution wegen einer Rotavirus-Infektion stationär betreut. „Davor aber können Sie Ihr Kind bewahren, wenn Sie das Baby möglichst frühzeitig gegen Rotaviren impfen lassen“, appelliert Dr. Constanze Gottschalk von Sachsen-Anhalts Arbeitskreis Impfen anlässlich des diesjährigen Magen-Darm-Tages am 7. November.

 

Die STIKO empfiehlt, die allgemeine Rotavirus(RV)-Schluckimpfung bei Säuglingen im Alter von sechs bis zwölf Wochen zu beginnen. Je nachdem, welcher Impfstoff verwendet wird, sind zwei oder drei Dosen in einem Mindestabstand von vier Wochen notwendig. „Die Impfserie sollte möglichst bis zum Alter von 16 bzw. 22 Wochen, spätestens bis zum Alter von 24 Wochen bzw. 32 Wochen abgeschlossen sein“, sagt Dr. Gottschalk und betont, dass keine anderen Präventionsmaßnahmen Säuglinge und Kleinkinder so wirksam wie die vorbeugende Schluckimpfung gegen den durch Rotaviren verursachten gefährlichen Brechdurchfall schützen können.



Foto: Rotaviren können bei Kleinkindern gefährliche Durchfallerkrankungen auslösen, die auch lebensgefährlich verlaufen können.