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Gesundheit-News: Burnout und Erschöpfung vorbeugen


veröffentlicht am 16. Juli 2024

In den letzten Jahren ist die Zahl der Burnout-Fälle stetig gestiegen. Immer mehr Menschen, unabhängig von ihrer beruflichen Stellung oder ihrem Lebensstil, leiden unter diesem ernsthaften Erschöpfungszustand. Um einem Burnout vorzubeugen, ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, sich ausreichend Pausen zu gönnen und Grenzen zu setzen.

Ursachen für ein Burnout
Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich können hohe Erwartungen und Anforderungen auf Dauer zu einer ständigen Überlastung führen.
Die Digitalisierung bietet zwar viele Vorteile, hat aber auch ihre Schattenseite.
Diese ständige Bereitschaft, auf E-Mails, Anrufe und Nachrichten reagieren zu müssen, stresst viele Menschen mehr, als dass sie ihnen guttut.

Ein Beispiel dafür ist die Erwartung, auch nach Feierabend auf berufliche E-Mails zu reagieren.
Dies erschwert die notwendige Erholung immens und führt nicht selten zu negativen Folgen wie Stress, Angstzuständen, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten und einer Beeinträchtigung der Work-Life-Balance.
Eng gesetzte Fristen und hohe Leistungsanforderungen sorgen zusätzlich für dauerhaften Druck. Mit zunehmenden Verantwortlichkeiten steigen oft auch die Anforderungen an die eigene Person.
Die Angst vor Arbeitsplatzverlust oder finanziellen Problemen tragen ebenfalls erheblich zum Stresslevel bei und erhöhen das Risiko für ein Burnout.

Burnout Symptome
Ein Burnout äußert sich sowohl durch emotionale als auch physische Symptome. 
Betroffene fühlen sich dauerhaft müde und ausgelaugt.

Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sind dabei keine Seltenheit. Diese führen zu dazu, dass man Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren oder an Dinge zu erinnern.
Gleichgültigkeit und ein Mangel an Interesse oder Motivation, selbst für Aktivitäten, die früher Freude bereitet haben, sind auch typische Anzeichen. 
Kurz gesagt, fühlt man sich völlig ausgebrannt. 

Burnout vorbeugen
Stress lässt sich oft leider nicht vermeiden. Schließlich hat nicht jeder Berufstätige die Möglichkeit, den Arbeitsplatz schnell zu wechseln. Genauso wenig kann eine Familie oder eine alleinerziehende Mutter, die finanziell nicht so gut dargestellt ist, mehrmals die Woche eine Nanny beauftragen, die ein paar Stunden auf die Kinder aufpasst.

Dennoch ist es wichtig, regelmäßig etwas Zeit für Entspannung einzuplanen. Dies kann durch einfache, bewusst eingelegte Pausen im Alltag geschehen.
Zeit in der Natur zu verbringen, hat positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit. Ein täglicher Spaziergang von 20 Minuten hilft bereits dabei, Stress abzubauen.
Noch besser geht das bei einer Wanderung. Dabei entspannt der Geist völlig und man tut dem Körper auch noch gleichzeitig etwas Gutes.

Besonders empfehlenswert ist die Walker's Haute Route.
Die Walkers Haute Route erstreckt sich von Chamonix in Frankreich bis zum Matterhorn in der Nähe Zermatt, das in der Schweiz liegt. 
Dabei werden elf Pässe überquert und rund 200 Kilometer zurückgelegt.

Beim Haute Route wandern steht es einem frei, sie auf eigene Faust oder mit einem Guide zu erkunden. Eine selbst geführte Wanderung ist zwar kostengünstiger, dafür muss man jedoch alle Unterkünfte im Voraus buchen. Sich zu verlaufen ist eher gering, allerdings besteht das Problem, dass es an den Nachmittagen sehr neblig werden kann. 
Zur Sicherheit sollte man neben der Karte einen Kompass und eine Pfeife mitnehmen. Wer sich lieber den ganzen Aufwand der Planung ersparen möchte, bucht am besten eine geführte Tour. So kann sich voll auf die Wanderung fokussieren, diese in vollsten Zügen genießen und dabei den Kopf freibekommen.
Man muss übrigens nicht nach Chamonix wandern, sondern kann einfach mit dem Auto, Flugzeug, der Bahn oder dem Bus anreisen und von dort aus starten.
Die meisten Autobahnen sind mautpflichtig. 



Text / Foto: Ben Reichert / pixabay