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Gesundheit-News: Mittelohrentzündung - Darf mein Kind mit Ohrenschmerzen ins Flugzeug?


veröffentlicht am 28. Juni 2026

Was Eltern vor der Reise wissen sollten
Foto: Sonne, Strand und Meer: Viele Urlaubsziele sind am besten per Flugzeug erreichbar – dafür ist jedoch die entsprechende Gesundheit Voraussetzung
(djd). Die Vorfreude auf den Urlaub ist groß, die Koffer sind schon halb gepackt und plötzlich klagt das Kind über Ohrenschmerzen. 
Eltern fragen sich dann sorgenvoll: Kann die Flugreise trotzdem stattfinden oder wird der Flug zur Qual? Tatsächlich kann eine Mittelohrentzündung das Risiko für Beschwerden beim Starten und Landen deutlich erhöhen. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen im Kindesalter. Bis zu 80 Prozent aller Kinder erkranken in den ersten drei Lebensjahren mindestens einmal daran. Wer die Zusammenhänge kennt und rechtzeitig handelt, kann jedoch besser einschätzen, wann Fliegen möglich ist – und wann es sinnvoller sein kann, die Reise zu verschieben.

Gestörter Druckausgleich beim Starten und Landen
Die Eustachische Röhre verbindet das Mittelohr mit dem Rachen und reguliert den Druckausgleich, etwa beim Starten und Landen. Ist diese durch eine Entzündung blockiert, funktioniert dies nicht mehr. Bei Säuglingen und Kindern ist die Röhre anatomisch enger und verstopft leichter als bei Erwachsenen. Dann kann sich das Trommelfell stark spannen und im schlimmsten Fall verletzt werden. 

Ärztlich abklären lassen, gezielt unterstützen
Nicht immer können Kinder ihren Schmerz benennen. Stattdessen wirken sie quengelig, greifen sich ans Ohr oder werden ungewöhnlich ruhig. Solche Anzeichen sollten Eltern ernst nehmen. Gerade vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die Flugtauglichkeit des Kindes sicherheitshalber vom Kinderarzt oder HNO-Arzt abklären zu lassen. Das gilt auch dann, wenn die Entzündung bereits behandelt wurde und die Beschwerden nachgelassen haben. Zur ergänzenden Therapie ist bei ersten Anzeichen einer Mittelohrentzündung beispielsweise Otofren eine geeignete Option. Das homöopathische Komplexmittel kann die Abheilung der gereizten Schleimhäute unterstützen und zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Sinnvolle Maßnahmen beim Fliegen
Für den Flug selbst gibt es einige einfache Maßnahmen, die den Druckausgleich erleichtern können. Bei Säuglingen und Kleinkindern helfen beim Start und bei der Landung oft Stillen, ein Fläschchen oder ein Schnuller. Zudem kann ein abschwellendes Nasenspray vor dem Flug die Schleimhäute entlasten und die Durchgängigkeit der Ohrtrompete unterstützen. 
Viele weitere Informationen und Tipps finden Eltern auf Portalen wie www.otofren.de. Sind die Ohrenschmerzen jedoch stark ausgeprägt oder verschlimmern sie sich, sollte die Reise nach Möglichkeit verschoben werden.



Text / Foto: djd / Magdeburger-News – KI-generiert