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Reise-News: Schweden: Reise- und Sicherheitshinweise

Donnerstag, den 12. November 2020

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird, mit Ausnahme der Provinz Västernorrland, aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Epidemiologische Lage

Schweden war von COVID-19 zunächst stark betroffen. Nach zwischenzeitlicher Stabilisierung auf niedrigerem Niveau ist die Zahl der Neuinfektionen stark gestiegen, jedoch mit sehr starken regionalen Unterschieden. In allen Provinzen (län), mit Ausnahme von Västernorrland, überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese als Risikogebiete eingestuft wurden.

Aktuelles (Beschränkungen im Land)

Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen. Unnötige Reisen sollen jedoch möglichst vermieden werden. Es besteht ein Versammlungsverbot ab 50 Personen, das auch für Sportveranstaltungen und Gottesdienste gilt. Die Zivilschutzbehörde bietet landesspezifische Informationen in Englisch und weiteren Sprachen an. Öffentliche Verkehrsmittel sind im Einsatz, sollen aber nach Aussage des schwedischen Gesundheitsamts insbesondere in Stoßzeiten denjenigen vorbehalten bleiben, die über keine alternative Transportmöglichkeit verfügen. Einige Provinzen raten auch grundsätzlich von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab.

Verbindliche Abstandsvorkehrungen gelten im öffentlichen Raum, so z.B. nur Tischbedienung in Restaurants, kein Barbetrieb. Freizeitparks und Museen haben teilweise geschlossen oder eingeschränkte Öffnungszeiten. Oft sind online Vorabbuchungen notwendig. Hotel- und Campinggewerbe sowie Berghütten sind unter Einschränkungen offen.

Für die Provinzen Halland, Jönköping, Kalmar, Kronoberg, Norbotten, Örebro, Östergötland, Skåne, Södermanland, Stockholm, Uppsala, Västerbotten und Västra Götaland hat das schwedische Gesundheitsamt seine Empfehlungen verschärft: 

Personen in diesen Provinzen sollen von Aufenthalten in geschlossenen Räumen wie Geschäften, Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken, Schwimmbädern und Fitnessstudios absehen und auf notwendige Einkaufsgänge in Supermärkten und Apotheken beschränken. Auch physische Treffen, der Besuch von Konzerten, Freizeit- und Sportveranstaltungen sollen unterbleiben. Dies gilt nicht für sportliche Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren. 

Private Feiern und Feste sollen zur Vermeidung von physischen Kontakten nicht stattfinden. Notwendige Arztbesuche/medizinische Untersuchungen sind von den Empfehlungen ausgenommen. In einigen Regionen sollen auch unnötige Reisen vermieden werden. Die Empfehlungen gelten je nach Provinz vorerst bis zum 19. bzw. 26. November 2020, können aber verlängert werden. Genaue Informationen über die regionalen Empfehlungen bieten die schwedischen Behörden in englischer Sprache.