veröffentlicht am 31. März 2026
Am Montag, dem 30.03.2026, gegen 19.30 Uhr fiel den Revierbeamten auf dem Schleinufer der Fahrer eines VW-Transporters auf. Dieser telefonierte während der Fahrt, sodass die Beamten diesen anschließend kontrollierten.
Nachdem die Beamten den Fahrer des Transporters zum Anhalten aufforderten, stoppte dieser das Fahrzeug in der Leibnizstraße, während die Beamten durchgehenden Sichtkontakt zum Fahrzeug hielten. Der Fahrer ist ein 37-jähriger Magdeburger. Als die Beamten den Fahrer ansprechen wollten, war dieser auf den Rücksitz geklettert und gab an, dass er nicht gefahren sei.
Ein befreundeter Bekannter sei gefahren, dieser sei jedoch nicht mehr im Fahrzeug. Die Beamten forderten den 37-Jährigen auf, die erforderlichen Dokumente auszuhändigen.
Daraufhin teilte er mit, dass er keinen Führerschein besäße. Weiterhin hätte er ohnehin nicht fahren können, weil er bereits Bier getrunken habe. Zu dem vermeintlichen Fahrer konnte er keine Angaben machen. Die Beamten haben niemanden das Fahrzeug verlassen sehen.
Der Beschuldigte wurde zur Entnahme einer Blutprobe wegen des Verdachts von Fahren unter Alkoholeinfluss in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Der 37-Jährige muss sich nunmehr als Beschuldigter wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Darüber hinaus ist er Betroffener in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt. (if)
Text / Foto: Polizeirevier Magdeburg / pixabay