
Wie bereits berichtet, ereigneten sich am Freitagmorgen im Zeitraum von 06:00 bis 08:00 Uhr vier Raubstraftaten im Bereich zwischen der Krügerbrücke bis zur Ernst-Lehmann-Straße.
In sämtlichen vier bekannten Fällen handelt
es sich um denselben Täter, der gezielt hochwertige Mobiltelefone von jüngeren
Frauen im Alter zwischen 17 und 33 Jahren entwendete, welche überwiegend allein
unterwegs waren. Unmittelbar nach Einleitung der Ermittlungen durch die
Polizeikräfte des Reviereinsatzdienstes sowie des Revierkriminaldienstes
konnten im Rahmen von Vernehmungen und Wahllichtbildvorlagen hinreichende
Hinweise auf den Täter gewonnen und die Fahndungsmaßnahmen intensiviert werden.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Täter in
sämtlichen vier Fällen gezielt das Mobiltelefon der Geschädigten erlangen
wollte. Bei einer der Tathandlungen wurde zudem eine Handtasche entwendet. Im
Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde am Samstag, dem 13.09.2025, gegen 08:00 Uhr
ein 20-jähriger Tatverdächtiger tunesischer Staatsangehörigkeit, der bereits
polizeilich bekannt war, vorläufig festgenommen und in das Zentrale
Polizeigewahrsam verbracht.
Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen konnten beim Tatverdächtigen Teile des Raubgutes festgestellt werden. Aufgrund der Beweislage erließ am darauffolgenden Tag das Amtsgericht Magdeburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der durch die Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt vollzogen wurde. Die Ermittlungen zu weiteren Taten sowie Tathintergründen dauern weiterhin an.
Da Raubstraftaten bei den Betroffenen
häufig nachhaltige Folgen hinterlassen, gewährleistet der Opferschutz eine
umfassende Betreuung und Unterstützung. Auch in diesem Fall haben die Kollegen
des Polizeireviers Magdeburg den bekannten Betroffenen weiterführende
Hilfsangebote unterbreitet. (fb)
Text / Foto: Polizeirevier Magdeburg / Magdeburger-News - KI-generiert