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5G-Projekt der Gemeinde Barleben: Bund fördert Konzeption

Donnerstag, den 9. Januar 2020

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbes den Förderantrag der Gemeinde Barleben unter dem Titel „5G – Industrial Working & Co-Working für den Mittelstand“ für eine Konzeptförderung ausgewählt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreichte kürzlich in Berlin den Förderbescheid über 37.000 Euro an Bürgermeister Frank Nase.

Das Konzept, das nun mithilfe der Fördergelder erstellt wird, soll die Grundlage sein zur Entwicklung einer lokal begrenzten, industriell genutzten 5G-Umgebung – ein 5G-Testfeld für mittelständische Industrieunternehmen.

„Das Projekt ‚5G – Industrial Working & Co-Working für den Mittelstand‘ ist ein Baustein, um den Wirtschaftsstandort Barleben nachhaltig und innovativ zu gestalten. Den hier angesiedelten Unternehmen wollen wir die Möglichkeit schaffen, den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft als Wettbewerbsvorteil für sich nutzen zu können“, so der Bürgermeister. 

Große Unternehmen wie BASF, Siemens, Bosch, aber auch Automobilkonzerne wie Volkswagen, Daimler und BMW planen bereits eigene 5G-Infrastrukturen. Für kleine und mittelständische Unternehmen, wie sie am Standort Barleben vorwiegend vorzufinden sind, ist das Utopie und vor allem aus Kostengründen nicht sinnvoll. „Dennoch soll der Mittelstand nicht demütig warten müssen, bis die großen Unternehmen erste Erfahrungen mit 5G gesammelt und ihre Vorteile daraus gezogen haben“, findet Frank Nase. Daher hat die Gemeinde Barleben in Zusammenarbeit mit dem Barleber Unternehmen Teleport GmbH die Idee, in einem Pilotprojekt ein industriell genutztes 5G-Testfeld zu errichten, entwickelt und den Förderantrag erstellt.

Foto: In Berlin hat Barlebens Bürgermeister Frank Nase gemeinsam mit Marco Langhof, Geschäftsführer der Teleport GmbH, und dem Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens die Zuwendungsurkunde von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (v.r.) entgegen genommen.
© Thomas Zaschke

Hintergrund:

Der Innovationswettbewerb geht auf die 5x5G-Strategie der Bundesregierung zurück. Die Potenziale des 5G-Mobilfunks sollen in ausgewählten Orten sichtbar gemacht werden. Für die Erprobung von 5G-basierten Anwendungen unter realen Bedingungen fördert der Bund die Konzepterstellung mit bis zu 100.000 Euro. Von 138 Förderanträgen werden 67 Konzepte in 50 Regionen unterstützt. Die Zuwendungsurkunden für die Konzeptförderungen wurden am 19. Dezember 2019 auf einer feierlichen Übergabeveranstaltung in Berlin überreicht.