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Mercedes-AMG Petronas Motorsport: Großer Preis von Japan 2019 - Vorschau

Mittwoch, den 9. Oktober 2019

Ausblick auf den 17. Lauf zur Formel 1-Saison 2019 auf dem Suzuka Circuit in Japan (13.10)

Toto über Japan

Nach drei sieglosen Rennen war der Doppelsieg in Sotschi ein großartiges Gefühl. Wir haben in Russland eine starke Leistung im Rennen gezeigt, das Beste aus unseren Möglichkeiten herausgeholt und sowohl Lewis als auch Valtteri blieben fehlerfrei. Damit konnten wir 44 Punkte einfahren, den Vorsprung in beiden Wertungen ausbauen und wir sind hochmotiviert, um auch in den verbleibenden fünf Rennen unser Bestes zu geben.

Der Sieg in Sotschi verändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Ferrari einen stärkeren Start in die zweite Saisonhälfte hingelegt hat als wir. Wir werden in Japan ein paar kleinere Upgrades am Auto haben, die uns hoffentlich dabei helfen, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Uns ist allerdings bewusst, dass wir absolut alles aus unserem Auto und den Reifen herausholen müssen, wenn wir dort um den Sieg kämpfen möchten.

Das nächste Rennen bringt uns an den ikonischen Suzuka Circuit mit seinen spannenden Kurvenpassagen und wahnsinnig begeisterungsfähigen Fans. Wir können dort auf eine starke Bilanz zurückblicken, da wir in der Hybrid-Ära bislang jedes Rennen in Japan gewinnen konnten. Aber angesichts der Stärke unserer Konkurrenten erwartet uns in diesem Jahr eine große Herausforderung. Es wird ein sehr enger Kampf auf der Strecke, auf den wir uns jedoch sehr freuen. Unsere Ziele für das letzte Viertel der Saison sind klar und es liegt an uns, sicherzustellen, dass wir diese auch erreichen.

Japan Grand Prix: Zahlen & Fakten

Der Suzuka Circuit ist der einzige Kurs im Formel 1-Rennkalender in Form einer Acht: die Passage nach den Degner Kurven verläuft unter der Geraden vor der 130R hindurch. Aufgrund der Kreuzung ist Suzuka die einzige Formel 1-Strecke, die sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn befahren wird.

Der Streckenverlauf in Form einer Acht ist gut für die Abnutzung der Reifen, da er zu einer sehr ausgeglichenen Anzahl an Links- und Rechtskurven führt. Von den insgesamt 18 Kurven sind zehn Rechts- und acht Linkskurven.

Die Piloten fahren ohne zu bremsen in die erste Kurve. Im Qualifying bremsen sie erst, wenn das Auto bereits mit beinahe 5G durch die Kurve fährt. Dabei erzielen sie einige der höchsten Lenkmomente der Saison.

Von Kurve 1 bis zum Ende der „Esses“ befindet sich das Auto für beinahe zwei Kilometer durchgängig in Kurven und erlebt sechs Richtungsänderungen.

Auf dem Auto lasten für einen Großteil der 5,807 km langen Strecke in Suzuka seitliche g-Kräfte. Die Autos fahren nur für rund 1,2 km geradeaus.

Suzuka bietet eine breite Palette an Kurventypen. Die Vollgaskurve 130R ist eine der schnellsten Kurven in der Formel 1. Sie wird mit 315 km/h durchfahren. Die Haarnadel in Kurve 11 ist mit 75 km/h hingegen eine der langsamsten Kurven.

Da es auf dem Suzuka Circuit so wenige Geraden gibt, ist er neben Monaco eine von nur zwei Strecken im Kalender, auf der es nur eine DRS-Zone gibt.

Suzuka hat die einzige Startaufstellung im Kalender, in der es bergab geht.

Das Anbremsen von Kurve 11 ist eine besondere Herausforderung, da die Fahrer sich in Kurve 10 mitten in einer schnellen Rechtskurve befinden, wenn sie beginnen zu bremsen. Auf ihnen lasten noch 3,5 G, wenn sie auf das Bremspedal treten, den Bremsvorgang beginnen und rechts lenken, bevor sie für die Spitzkehre nach links lenken. Deshalb kommt es in dieser Kurve immer wieder zu Verbremsern.

Mercedes-AMG Petronas Motorsport konnte seit dem Beginn der Hybrid-Ära im Jahr 2014 jedes Rennen in Japan gewinnen.

Foto: Formel 1 - Mercedes-AMG Petronas Motorsport, Großer Preis von Russland 2019. Lewis Hamilton. (c) Daimler