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Gesundheit-News: Neurodermitis-Studien: Zinkmangel kann Ekzeme verstärken oder auslösen

04. April 2019

Wenn die Haut juckt und schuppt

(djd). Ekzeme und juckende Haut sind typische Symptome einer Neurodermitis. Bei dieser chronischen Erkrankung ist die Barrierefunktion unseres größten Sinnesorgans gestört: Durch die extrem trockene Haut können Krankheitserreger und Allergieauslöser leicht eindringen. Das fehlgesteuerte Immunsystem reagiert darauf mit Entzündungen, die sich durch juckende Quaddeln und Ekzeme äußern. Wissenschaftler stellten bei Neurodermitis-Patienten fest, dass in deren roten Blutkörperchen weniger Zink enthalten ist als bei Menschen mit gesunder Haut. Je schlimmer die Neurodermitis, umso niedriger war der Zinkgehalt. Dieser Zusammenhang ist nachvollziehbar: Der lebenswichtige Nährstoff Zink wird sowohl für die Bildung neuer Hautzellen als auch für die Funktion des Immunsystems benötigt. Ein Mangel kann daher die Hautbarriere schwächen und Störungen des Immunsystems fördern. Forscher aus Südkorea stellten in diesem Zusammenhang fest, dass sich das Hautbild von Neurodermitis-Patienten deutlich besserte, wenn Personen mit einem Zink-Mangel acht Wochen lang mit dem Spurenelement versorgt wurden. 5 Tipps zur richtigen Behandlung von Neurodermitis finden sich unter www.rgz24.de/neurodermitis-behandlung.

Mangel ist weit verbreitet

Ein Zink-Defizit kann mit einem geeigneten, ausreichend hoch dosierten Präparat aus der Apotheke ausgeglichen werden - wie etwa Zinkorot 25. Eine hohe Dosis von 25 Milligramm Zink liegt hier in Verbindung mit der körpereigenen Substanz Orotsäure vor. Organische Verbindungen wie diese kann der Körper gut aufnehmen. Die Nationale Verzehrstudie II zeigte, dass ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen in Deutschland nicht genügend mit Zink versorgt sind. Verschärft wird das Problem, wenn der Bedarf an dem Spurenelement auch noch durch Krankheiten, Stress, Wachstumsphasen bei Kindern, eine Schwangerschaft oder Leistungssport ansteigt. Außerdem sind vielfach Medikamente oder eine Störung des Magen-Darm-Traktes dafür verantwortlich, dass Zink nicht richtig vom Körper aufgenommen wird. So kann ein Mangel entstehen, der die Haut in Mitleidenschaft zieht.

Foto: Wenn die Haut entzündet ist, sich schuppt und juckt, kann ein Zinkmangel dahinter stecken. / © djd/Wörwag Pharma/Colourbox.de