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Gesundheits News: Warum ein Mangel an dem Spurenelement Neurodermitis fördern kann

23. November 2018

Foto: 
Wenn die Haut juckt und schuppige Stellen entstehen, kann ein Zinkmangel die Ursache sein. / © 
djd/Zinkorot/Colourbox

Mit Zink gegen juckenden Hautausschlag

(djd). Wenn der Körper zu wenig Zink bekommt, leidet darunter die Haut. Sie wird oftmals trocken, schuppig und entzündet sich leichter, weil ihre Schutzfunktion beeinträchtigt und das Immunsystem gestört sind. Eine Studie zeigte: Patienten mit Neurodermitis haben häufig einen Mangel an Zink in den roten Blutkörperchen. Je ausgeprägter dieser ist, desto schlimmer die Hauterkrankung - das konnten die Wissenschaftler nachweisen. Vier Fakten dazu, welche Rolle die Zink-Versorgung bei juckendem Hautausschlag spielen kann, finden sich unter www.rgz24.de/juckender-hautausschlag.

Krankheit steigert den Zink-Bedarf

Eine Unterversorgung mit Zink ist nicht selten, weil die Nahrung vielfach weniger von dem Spurenelement enthält, als der Körper benötigt. Die Nationale Verzehrstudie II zeigte, dass in Deutschland fast ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen nicht ausreichend mit Zink versorgt sind. Dazu zählen auch Patienten mit Neurodermitis. Lebensmittel tierischer Herkunft enthalten in der Regel mehr Zink als pflanzliche. Austern, Rindfleisch und Innereien gelten als zinkreich, ebenso einige pflanzliche Lebensmittel wie Weizenkeime, Haferflocken, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot. Die Pflanzenstoffe, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind, können jedoch die Aufnahme des Zinks im Darm hemmen. Hinzu kommt, dass der Zink-Bedarf des Körpers in bestimmten Situationen ansteigt - etwa bedingt durch Krankheiten, Stress, Schwangerschaft, Leistungssport oder in der Wachstumsphase.

Kick für den Zell-Stoffwechsel

Wie wichtig es ist, einen Zink-Mangel auszugleichen, weist eine weitere Studie nach: Die Beschwerden von Patienten mit Neurodermitis und Zinkmangel besserten sich, nachdem die Betroffenen über acht Wochen hinweg täglich das Spurenelement eingenommen hatten. Beim Ausgleich eines Mangels empfiehlt es sich, auf ein Präparat mit einer ausreichend hohen Dosierung und einer organischen Verbindung zurückzugreifen. Zu diesen zählt etwa das rezeptfrei in Apotheken erhältliche Zinkorot 25, in dem eine hohe Dosierung von 25 mg Zink pro Tablette in Verbindung mit der körpereigenen Substanz Orotsäure vorliegt.