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Gesundheit-News: Der FAST-Test bei Schlaganfall - Alkohol birgt die Gefahr, andere Diagnosen zu verschleiern

19. Februar 2020

Ob nun Fastnacht, Fasching oder fünfte Jahreszeit gefeiert wird - Lallen, Schwindel, Ohnmacht ist dann oft nichts Ungewöhnliches. Doch nicht immer muss der Alkohol schuld sein. Und  „Schlaf dich erst mal aus“ kann unter Umständen der schlechteste Rat sein.

Ob körperliche Ausfälle auch Symptome eines Schlaganfalls sein können, zeigt der sogenannte FAST-Test.

Der funktioniert auch bei alkoholisierten Patienten.

Die erste Zeit nach einem Schlaganfall entscheidet über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn. Daher ist es besonders wichtig, einen Schlaganfall und die Symptome zu erkennen. Jede Minute zählt!

FAST steht als Abkürzung für

Face (Gesicht),

Arms (Arme),

Speech (Sprache) und

Time (Zeit)

So prüfen Sie einen Schlaganfall-Verdacht innerhalb kürzester Zeit

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen. Der Test stammt aus dem englischsprachigen Raum.

Face:

Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin

Arms:

Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden, ein Arm sinkt oder dreht sich.

Speech:

Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.

Time:

Zögern Sie nicht, wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome.

 

Text / Foto: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe