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Magdeburg-News: Enteignungen und Staatsdoping – Beratung zu SED-Unrecht in Magdeburg


veröffentlicht am Dienstag, 28. Oktober 2025

Magdeburg. Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids. Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Zersetzung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr.

In der Landeshauptstadt Magdeburg bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in den Räumen der Behörde am Schleinufer 12 in Magdeburg Beratungen besonders zu diesen Themen an: strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung.

Besonders wichtig für die Betroffenen: Am 1. Juli traten die zahlreichen Verbesserungen für die Rehabilitierung und Entschädigungen für die Betroffenen
von SED-Unrecht in Kraft. Diese sind im Januar von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden, das Leistungsspektrum wurde erweitert.

Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich. Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt ist eine vorherige Anmeldung dringend empfohlen. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten.

Sprechzeiten: Mo bis Do von 9 bis 15 Uhr, Fr von 9 bis 13 Uhr, oder nach Vereinbarung, Schleinufer 12, 39104 Magdeburg

Anmeldung: per Telefon 0391 560 15 05 oder E-Mail (info@lza.lt.sachsen-anhalt.de).


Text: Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Foto: LzA LSA