header-placehodler
MAGDEBURGER-NEWS.DE


image header
image
02 san heute  1

Unternehmen in Sachsen-Anhalt integrieren erfolgreich Geflüchtete.



In Magdeburg stellt das "Netzwerk Willkommenskultur und Fachkräftegewinnung" am 28.02.2017 in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen gute Beispiele für eine Integration in den Arbeitsmarkt als Anregung für weitere interessierte Unternehmen vor. Das Netzwerk lädt alle Interessierten ab 14:00 Uhr in die Räumlichkeiten der IHK Magdeburg (Alter Markt, Nr. 8) hierzu ein.

Unternehmen aus Sachsen-Anhalt zeigen an diesem Nachmittag an praktischen Beispielen, wie man dem Problem des Fachkräftemangels auf der Höhe der Zeit entgegenwirken kann. Unter anderem berichtet die Hermes Fulfilment GmbH über ihren Weg, den sie mit syrischen Geflüchteten vom Praktikum bis zur Einstellung gegangen ist. Gerade an diesem Beispiel kann das Zusammenspiel verschiedener Institutionen der Arbeitsmarktintegration und dem Unternehmen zum Wohle der Fachkräftesicherung dargelegt werden.

Das Autohaus Helbig ermöglichte als erster und bislang einziger handwerklicher Betrieb in der Stadt Staßfurt und Umgebung einem syrischen Geflüchteten eine Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker. Begleitung erfährt die angehende Fachkraft durch erfahrene Gesellen in allen fachlichen und betriebsspezifischen Besonderheiten. Dazu zählen auch die Unterstützung beim Besuch der Berufsschule sowie ergänzende sprachliche und fachliche Nachhilfe.

Doch es gibt auch Beispiele ohne längere Aus- und Weiterbildungszeit, wie das traditionsreiche Magdeburger Bauunternehmung Paul Schuster GmbH zeigt. Dort wurde ein Steinmetz aus Syrien eingestellt, der schon langjährige Berufserfahrung aus seinem Heimatland mitgebracht hat.

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. und das Agrarunternehmen Barnstädt e.G. stellen vor, auf welchen Wegen das Hallenser Unternehmen ausländische Fachkräfte für die Landwirtschaft gesucht und gefunden hat. Ebenfalls werden Herausforderungen der betrieblichen und der sozialen Integration mit Hinblick auf ländliche Regionen diskutiert.