veröffentlicht am Donnerstag, 1. Oktober 2026
Magdeburg. Der Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt kritisiert weiterhin die Mehrfachbeaufschlagung des Bundes auf Kraftstoffe hinsichtlich der CO?-Bepreisung und der Energiesteuer.
Peter Nitschke (Foto), Präsident des Baugewerbe-Verbandes weist daraufhin, dass die aktuell beschlossenen Entlastungen für Baubetriebe nicht ausreichen, auskömmlich zu wirtschaften.
Die Notwendigkeit weiteren Handelns reiht sich in die Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) ein, welcher am 28. September 2026 im Bundesrat die vorläufige Aussetzung bzw. Abschaffung der nationalen CO?-Bepreisung (CO?-Abgabe) ab dem 1. Januar 2027 forderte. Weitere Ministerpräsidenten äußerten sich ähnlich, was die Zusammensetzung des Benzins und Dieselpreises angeht.
Es geht darum im Sinne aller Branchen, die in Abhängigkeit ihrer Wertschöpfungskette auf eine funktionierenden und kosteneffizienten sowie planbaren Kraftstoffpreis setzen, diesen auch in Krisenzeiten dauerhaft sicher zu stellen, so Nitschke.
Text & Foto: Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt