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Polizeirevier Salzlandkreis: Aktuelle Polizeimeldungen

Dienstag, den 3. Dezember 2019


Aschersleben   (Einbruchsdiebstahl)

Unbekannte Täter haben sich zwischen dem 1. und dem 2. Dezember gewaltsam Zugang zum Keller eines Mehrfamilienhauses Am Roten Berg verschafft. Nachdem sie den Keller das Vorhängeschloss geöffnet hatten, wurde der Keller durchsucht und verschiedene Werkzeuge (Schlagschrauber, Borhammer etc.) entwendet. Weiterhin erbeuteten die Täter diverse Spirituose und Modellbahnzubehör. Zum Abtransport nutzten sie sehr wahrscheinlich die ebenfalls gestohlenen blauen Stapelkisten. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und einige Gegenstände zur Spurensicherung sichergestellt.

 

Aschersleben   (Fahndung erfolgreich? – Aber!!)

Am Montagabend kontrollierte die Polizei einen 28-Jährigen, welcher mit einem Fahrrad ohne Beleuchtung unterwegs war. Während  der Überprüfung der Rahmennummer des Rades erwähnte er den Beamten gegenüber bereits, dass es bestimmt als gestohlen gemeldet ist und brachte direkt eine dazu passende Erklärung. Er hatte es nach einer Feier im Bereich der Herrenbreite abgestellt und an einem Zaun angeschlossen, da er nicht mehr fahren konnte. Als er es am nächsten Tag abholen wollte, war es verschwunden. Er erstattete Starfanzeige bei der Polizei und erhielt auch das Geld von der Versicherung. Einige Zeit später traf er jemanden, der mit dem gestohlenen Fahrrad unterwegs war und nahm es ihm wieder ab. Seitdem ist er wieder Besitzer des Fahrrades. Soweit so gut, Problem bei dem Ganzen ist die Eigentumsfrage, welche ihm daraufhin erörtert wurde. Nachdem die Versicherung nämlich den Schaden bei Diebstahl des Rades reguliert hat, ist sie Eigentümer des Rades, sofern es aufgefunden wird. Seitens der Polizei wird in diesem Falle sofort die Versicherung, welche vorher in der Regel Akteneinsicht gefordert hat, über die Sicherstellung unterrichtet und die Fahndung gelöscht. Im vorliegenden Fall war dies leider nicht passiert, weshalb das Rad zur Eigentumssicherung sichergestellt wurde. Die Information der Versicherung wird durchgeführt. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung eingeleitet.

 

Bernburg   (Unfall mit Personenschaden)

Am Montagabend, um 22:25 Uhr, wurde ein 19-jähriger Bernburger bei einem Verkehrsunfall in der Kustrenaer Straße schwer verletzt. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen war er mit seinem Opel auf der Kustrenaer Straße in Richtung Klinikum unterwegs. Kurz nach dem Abzweig Siedlung geriet er aus bisher unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn. Offenbar versuchte er das Fahrzeug wieder auf die eigentliche Fahrbahn zu bringen, kam dabei zu weit nach rechts und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste durch die Rettungskräfte befreit werden. Anschließend wurde er ins Klinikum verbracht und dort stationär aufgenommen. Befragungen zum Unfallhergang konnte bei ihm bisher nicht vorgenommen werden. Die Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 18 Kameraden im Einsatz. Die Straße konnte nach Bergung des schwer beschädigten PKW wieder freigegeben werden. Der Gesundheitszustand des verunglückten Fahrers ist weiterhin unbekannt, ersten Aussagen zufolge schwebt er aber nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an.

 

Nienburg   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Dienstag, zwischen 07:30 und 12:30 Uhr, an der Calbesche Straße, in Richtung Calbe, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h (Achtung Kinder). Im Messzeitraum passierten 458 Fahrzeuge die Messstelle. Dabei wurden 36 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 33 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis max. 35.-€ zugesandt. Gegen 3 Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, der Schnellste wurde mit 54 km/h gemessen.