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Sacha Baron Cohen

Promi-News: Sacha Baron Cohen: Krasse Einladung an Trump

BU: Borat: Anschluss-Moviefilm (2020) von Jason Woliner ©Amazon Prime Video >>> https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/borat-anschluss-moviefilm-2020

31. Oktober 2020

Der Comedian spielt ein gefährliches Spiel mit Politikern

(cat). Kürzlich drehte Sacha Baron Cohen kräftig die Werbetrommel für seinen neuen „Borat Subsequent Moviefilm“, mit dem er seine Kult-Figur „Borat“ – den dämlichen kasachischen TV-Reporter - nach 14 Jahren wiederauferstehen lässt. Die Satire soll der Ehemann von US-Schauspielerin Isla Fisher in den vergangenen Monaten nach Aufhebung von Corona-Beschränkungen mit einer kleinen Crew heimlich in den USA gedreht haben. Witzig: In dem Streifen taucht der Künstler unter anderem als US-Präsident Donald Trump verkleidet, bei einer Veranstaltung von Vizepräsident Mike Pence auf, hat eine absurde Tochter im Schlepptau und versucht, Coronaviren mit einer Pfanne zu töten. 

Das gefiel Trump wohl so gar nicht und er sagte auf den Schauspieler angesprochen laut US-Medien: „Das ist ein falscher Typ und ich finde ihn nicht lustig.“ Der Brite habe vor vielen Jahren versucht, ihn „zu betrügen“, aber er habe das früh entlarvt. „Zu mir war er ein Widerling.“ Cohen interviewte Trump tatsächlich vor vielen Jahren in seiner Rolle als Ali G. Der damalige Unternehmer stieg damals aber nicht wirklich auf Cohen ein. Auf Twitter wendete sich Sacha Baron nun an den Präsidenten: „Donald - ich weiß die kostenlose Werbung für Borat zu schätzen! Ich gebe zu, dass ich Sie auch nicht lustig finde. Dennoch lacht die ganze Welt über Sie.“ Der 49-Jährige sei stets auf der Suche nach Leuten, die die Rolle des „rassistischen Kaspers“ spielen. Und da Trump seiner Meinung nach ab dem 20. Januar einen neuen Job brauche, schlägt er dem 74-Jährigen nun vor: „Lassen Sie uns reden!“ 

Derzeit steht eine bestimmte Szene der „Borat“-Fortsetzung in der Diskussion. Darin wird der ehemalige New Yorker Bürgermeister und Trump-Rechtsbeistand Rudolph Giuliani aufgrund eines angeblichen Interview-Termins in ein Hotelzimmer mit versteckten Kameras gelockt. Fatal: Als Giuliani allein mit der jungen Interviewerin ist, steigt er teilweise auf deren offensichtliche Flirt-Attacken ein und fragt auch nach der Telefonnummer der jungen Frau. Am Ende der Aufnahmen ist zu sehen, wie Giuliani plötzlich an seiner Hose nestelt und auch seine Hand in seinen Schritt steckt. Plötzlich stürmt Cohen als „Borat“ ins Zimmer und beendet die Situation. Giuliani behauptet nun auf Twitter, er habe sich lediglich des Mikrofonkabels entledigen wollen, er habe sich zu keinem Zeitpunkt unangemessen verhalten. „Wenn Sacha Baron Cohen etwas anderes behauptet, ist er ein eiskalter Lügner!“ verteidigte sich Giuliani.
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