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Promi-News: Helena Zengel: Tom Hanks ist ein Fan

BU: Anfang 2019 war Helena Zengel Berliner Schülerin - bis sie sich gegen 150 Bewerberinnen durchsetzte und für „Systemsprenger“ die „Lola“ erhielt. Foto: highgloss.de

31. Oktober 2020

Die deutsche Jung-Schauspielerin kann es weit bringen

(cat). Helena Zengel war die Überraschung des 70. Deutschen Filmpreises. Die 11-Jährige gewann die „Lola“ als „Beste Schauspielerin“! Ihre Darbietung der schwer erziehbaren, aggressiven „Benni“ in „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt, war einfach umwerfend. Kaum zu glauben: Trotz ihres zarten Alters ist das Mädchen beinahe ein alter Hase im Filmgeschäft. Schon mit fünf Jahren stand der Blondschopf das erste Mal vor der Kamera, für ein Musikvideo der Band „Abby“. Noch im gleichen Jahr drehte Helena ihren ersten Film, einen „Spreewaldkrimi“. 

Kleine Rollen in Krimiserien und Studentenfilmen schlossen sich an. Mit acht dann die erste Hauptrolle in „Die Tochter“, wo Zengel als Scheidungskind um die Liebe ihrer Eltern buhlt. Schon dieser Film hatte 2017 Premiere auf der Berlinale. Dann folgten zwei weitere Filme. Eine Inga-Lindström-Produktion in Schweden. Und die Bestsellerverfilmung „News of the World“ in den USA – mit Tom Hanks! Darin brilliert der Mime als Veteran Jefferson Kyle Kidd, der im Jahr 1870 als Nachrichtenbote unterwegs ist und auf die zehnjährige Johanna trifft. Sie wurde sechs Jahre zuvor von einem indigenen Volk aufgenommen und großgezogen – und soll nun, gegen ihren Willen, zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. 

Tom Hanks ist übrigens völlig hingerissen von Helena Zengel. Sie habe eine „unglaubliche Ausdruckskraft“, sagte der Oscar-Preisträger nach Angaben der Filmfirma „Universal“. „Ich glaube, Schauspieler werden geboren. Man kann nicht lernen, wie man Schauspieler wird, man ist es einfach. Ihr Schweigen, ihre Augen, ihre Instinkte – sie mag sich der Regeln des Schauspiels nicht bewusst sein, aber sie kennt sie bereits implizit“, so der „Forrest Gump“-Star. Auch der Regisseur des Films Paul Greengrass („Die Bourne-Verschwörung“) ist voll des Lobes. „Neues aus der Welt“ spielt in einer bitterlich geteilten, gefährlichen Welt, und es ist eine Entdeckungsreise“, sagte er nach „Universal“-Angaben. „Beide Figuren sind auf unterschiedliche Weise verloren und auf der Suche nach Zugehörigkeit. Das ist es, was der Reise eine enorme emotionale Kraft verleiht.“
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