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Promi-News: Wolfgang Bahro: Er wollte nicht „Jo Gerner“ sein

BU: Wolfgang Bahro ahnte einst nicht, dass die Rolle des fiesen Anwalts Jo Gerner ihn zum Serien-Held machen würde. Foto: highgloss.de

3. Oktober 2020

Jetzt spielt er seit 30 Jahren selbst „unterirdisches Laientheater“

(cat). Kaum zu glauben: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Urgestein Wolfgang Bahro wollte seine Paraderolle als Bösewicht „Jo Gerner“ zuerst nicht spielen. „Unterirdisches Laientheater“ urteilte der Mime über die Soap, bevor er selbst als Hauptdarsteller Teil des Casts wurde. In der MDR-Talkshow „Riverboat“ sprach der Schauspieler darüber, dass er mit seiner Rolle heute sehr glücklich ist, vor 30 Jahren von „GZSZ“ aber alles andere als begeistert war. Bahro war davon überzeugt, dass er sich mit der seichten Soap seine Karriere verderben würde. Dass der TV-Star zusagte, verdankt er einer bestimmten Frau.

„Meine damalige Agentin sagte: ,Nein, mache das. Du hast nicht so viel Fernseherfahrung, du kannst ja auch nur zwei Monate bleiben.‘ Und daraus sind 30 Jahre geworden“, erklärt der 60-Jährige bei „Riverboat“. Auch privat läuft alles rund: Der Berliner ist seit über 30 Jahren mit Ehefrau Barbara zusammen und hat einen Sohn, David (27). Anlässlich seines 60. Geburtstags veröffentlicht der TV-Star seine Biografie „Immer wieder Gerner“. Gegenüber „Bunte“ erklärte der Fernseh-Fiesling bei der Präsentation, er fühle sich innerlich wie 35, nur bei sportlichen Aktivitäten bemerke er, dass er älter sei. Und an der Optik will Wolfgang auch nichts ändern. „Bislang habe ich mich gegen Schönheits-OPs entschieden. Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, meine Schlupflider zu straffen. Aber Schlaf hilft auch. Ich orientiere mich einfach an Sean Connery oder Judi Dench. Die bekommen mit dem Alter immer mehr Ausstrahlung“, so Bahro.

 Auch von einer prägenden Erfahrung berichtete Wolfgang dem Blatt. Es geschah bei einem Familien-Urlaub in Teneriffa beim Tauchen. „Egal wie sehr ich kämpfte, das Ufer entfernte sich immer weiter. Ich dachte, das war's. Das Schlimmste war, dass ich meine Frau und meinen Sohn am Strand hilflos stehen sah. Mir war klar, dass ich ertrinken werde. Und ich dachte, dass meine Familie zugucken muss, wie ich sterbe“, berichtete er. Glücklicherweise wurde der TV-Star von einem Surfer aufs Brett gezogen und an Land gebracht. „Ich war extrem dankbar und hätte gern gewusst, wer der Engel war, der mich gerettet hat. Bevor ich mich bedanken konnte, war er schon wieder weg.“ Dem Serien-Held wurde bewusst, wie schnell das Leben vorbei sein kann.  „Man muss es wirklich genießen. Und das tun meine Frau und ich jeden Tag“, so Bahros Rat. 
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