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Promi-News: Til Schweiger: Schützer der Schwachen?

BU: Til Schweiger erntete für unbedachte Äußerungen schon öfter einen Shitstorm. Foto: highgloss.de

25. Juli 2020

Er trauert um den Ex seiner Tochter und verteidigt Naidoo

(cat). Til Schweiger zeigte sich kürzlich sehr emotional. In diesen Zustand versetzte den Schauspieler der Unfalltod des 23-jährigen Exfreundes seiner Tochter Luna. Mit einem anrührenden Text auf Instagram nahm der 56-Jährige Abschied von Marvin Balletshofer: „Marvin – ich habe dich geliebt! Und zwar so, als wärst du mein eigener Sohn! Mir fehlen die Worte zu beschreiben, wie sehr ich dich geliebt habe“, begann Til seinen Post. Weiter schreibt der Kino-Held, dass er, seine Exfrau Dana und Lunas Schwestern „zutiefst erschüttert“ über Marvins Tod seien. Sie würden gemeinsam mit dessen Familie um den 23-Jährigen, der gerade seine Schauspielkarriere starten wollte, trauern. 

Weiter schrieb Schweiger, er werde immer stolz auf den Jungen sein, der ein besonderer Mensch war und in der Lage so viel Liebe zu geben. „Ich werde immer – so lange ich lebe – deine unglaubliche Energie spüren und nie vergessen – mein Herz ist gebrochen und trotzdem bin ich unendlich dankbar dich kennengelernt und vor allen Dingen Zeit mit dir verbracht zu haben!“, fasste der Filmemacher seine Gefühlslage zusammen. Marvin sei jedem Menschen auf Augenhöhe begegnet: „Deine Freude, deine Neugier, deine Toleranz, deine Empathie, dein Interesse an deinen Mitmenschen und deine Hilfsbereitschaft waren einzigartig!“, komplettierte der „Keinohrhasen“-Star seinen Abschiedsbrief. „Du warst auf dieser Welt um zu leuchten und der einzige Trost den ich habe, ist mir vorzustellen, dass du jetzt woanders leuchtest und auf uns wartest! See you on the other side! Dein Til.“ Auch Tochter Luna nahm Stellung zum Tod ihres Ex-Freundes und erklärte, sein Unfall habe ihr gezeigt, dass man „niemals im Streit auseinandergehen sollte“. 

Weniger Anerkennung erntete Til Schweiger jüngst für seine Verteidigung des umstrittenen Sängers Xavier Naidoo. „Ich kenne ihn seit 20 Jahren und ich weiß, dass er ein zutiefst gläubiger Mensch ist, der sich nichts weiter wünscht als Liebe für alle“, so der „Honig im Kopf“-Darsteller zur „Bild“-Zeitung, „Ich bin Team Naidoo!“ Im Interview mit der "Zeit" gestand der 56-Jährige nun, er habe vielleicht „blind“ Partei ergriffen. Von seinem Vater erhielt Schweiger Links zu den Videos von Naidoo. „Das klingt jetzt komisch, aber ich mag den Kerl so gern, dass ich mir diese Lieder gar nicht anhören will.“ Zu seiner Verteidigung sagt Til Schweiger, er habe automatisch das Gefühl, „sich hinter einen stellen zu müssen, wenn alle auf den draufhauen“.
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