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Promi-News: Ulrike Folkerts: Bauernhof statt Corona-Blues

BU: Ulrike Folkerts (rechts) mit ihrer Partnerin Katharina Schnitzler. Foto: highgloss.de

11. Juli 2020

Neue „Tatort“-Folgen unter strengen Auflagen am Set

(cat). Ulrike Folkerts kann der Corona-Zeit mit ihrer Isolation auch Positives abgewinnen. „Ich war auf dem Land in Brandenburg, ich war in der Natur, ich habe geschrieben.“ Zudem half sie auf einem Bauernhof aus, wie die in Berlin lebende Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur berichtete. „Das war super. Hühner füttern, Eier sammeln, Ziegenstall säubern und die Tiere auf die Weide bringen.“ Zum Glück habe sie keine Existenzprobleme wie andere in ihrem Umfeld. „Ich habe die Situation genutzt und sehr viel Zeit mit meiner Freundin verbracht“, so das TV-Gesicht. 

Folkerts steht seit mehr als 30 Jahren als „Tatort“-Kommissarin vor der Kamera und verkörpert die Ludwigshafener Ermittlerin Lena Odenthal. Aktuell werden neue Folgen der beliebten Krimi-Reihe gedreht - natürlich unter strengen Corona-Bedingungen. So gebe es extra einen Hygienebeauftragten, „der ist mit einem 1,50 Meter langen Stab am Set und erinnert uns an die Sicherheitsabstände, die wir einhalten müssen,“ erzählte Folkerts in dem Interview. Das ganze Team habe Maskenpflicht, auch die Schauspieler – „bis unmittelbar bevor die Klappe geschlagen wird“, berichtete die 59-Jährige. Bevor die Mimin den anderen „Tatort“-Stars in Szenen wieder ganz nah kommen darf, muss sie jedoch „mit vier Kolleginnen und Kollegen in Quarantäne und zweimal zum Coronatest.“ 

Sehr gefreut hat sich Folkerts über ihre Wahl zur beliebtesten Fernseh-Kommissarin vor wenigen Wochen. Dazu sagte sie: „In diesen crazy Zeiten tut solch eine wunderbare Nachricht sehr gut. Es freut mich riesig, und ich spüre, wie wichtig es ist, eine solch seriöse Anerkennung durch das Publikum zu bekommen.“ Ihre Energie und Popularität nutzt Ulrike Folkerts zudem, um soziale Projekte zu unterstützen. So setzt sie sich gegen Landminen ein und engagiert sich als Botschafterin von Burundikids e.V. für den Bau einer Schule für Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten in Burundi. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Katharina Schnitzler gründete die Dunkelhaarige 2006 den Verein „Kulturvoll e.V.“ zur kulturellen Förderung sozial benachteiligter Kinder. Auch für Menschen mit Down-Syndrom macht sich Ulrike stark. „Berauben wir uns selbst unserer Vielfalt und unserer Fähigkeit, respektvoll miteinander umzugehen, machen wir uns arm“, erklärte Folkerts ihr Engagement.
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