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Politik-News: CDU Sachsen-Anhalt gibt Startschuss für die CDU-Kommission „Sachsen-Anhalt 2030“

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Montag, den 24. Juni 2019


„Was macht Sachsen-Anhalt 2030 einzigartig? Wie bewahren wir – bei aller Unterschiedlichkeit – gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land? Wie machen wir jungen Menschen Lust auf Sachsen-Anhalt?“. Diesen und anderen Fragen soll die CDU-Kommission „Sachsen-Anhalt 2030“ nachgehen, die der CDU-Landesvorstand auf Vorschlag des CDU-Landesvorsitzenden Holger Stahlknecht (Foto) eingesetzt hat.

 

„In einem gut anderthalbjährigen Diskussionsprozess soll die Kommission ein Konzept erarbeiten, wie wir im Jahr 2030 in Sachsen-Anhalt leben wollen. Dazu sind visionäre, kreative und innovative Ideen unserer Mitglieder und auch der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Daher wird mit der Einsetzung der Kommission zugleich der Startschuss für einen intensiven Dialogprozess gegeben. Die Zusammensetzung der Kommission zeigt, dass die CDU weiblicher und jünger wird “, sagte der CDU-Landesvorsitzende Holger Stahlknecht.

 

Die CDU-Kommission „Sachsen-Anhalt 2030“

Die Kommission wird von den beiden Sprechern, der Magdeburgerin Sandra Yvonne Stieger (41 Jahre) und dem Wittenberger CDU-Bundestagsabgeordneten Sepp Müller (30 Jahre), geleitet. Der Kommission gehören bisher 32 Mitglieder an, davon sind 18 Frauen und 14 Männer. Jeder CDU-Kreisverband konnte zwei Mitglieder in die Kommission entsenden, die sich ehrenamtlich engagieren. Aus der Senioren Union werden noch zwei weitere Mitglieder entsendet. Der Vorstand der Senioren Union wird dazu am Donnerstag (27.06.2019) entscheiden.

 

Intensiver Dialogprozess mit Mitgliedern sowie Bürgerinnen und Bürgern

Die CDU-Mitglieder soll sich u.a. auf mehreren Regionalkonferenzen aktiv in die Arbeit der Kommission „Sachsen-Anhalt 2030“ einbringen und mitdiskutieren können. Doch nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger sollen zum Mitmachen eingeladen werden. Hierzu ist u.a. eine Onlinebefragung geplant. Das Ergebnis der Kommission soll schließlich auf einem Landesparteitag Ende 2020 beschlossen werden.

 

Auftrag der CDU-Kommission „Sachsen-Anhalt 2030“

Die Kommission soll Antworten darauf geben, wo Sachsen-Anhalt 2030 stehen soll. Welche Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger mit einem modernen Sachsen-Anhalt im Jahr 2030 verbinden und welche Weichen die Politik dazu in den nächsten Jahren stellen muss.

 

In diesem Zusammenhang wird die Kommission u.a. folgenden Fragen nachgehen:

 

-        Was macht Sachsen-Anhalt 2030 einzigartig? Wie wird das Image von Sachsen-Anhalt im Jahr 2030 sein?

 

  • Wie bewahren wir – bei aller Unterschiedlichkeit – gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land? Wie machen wir Regionen, in denen sich die Menschen (ob berechtigt oder nicht) abgehängt fühlen, zu modernen ländlichen Regionen von Morgen? Wie sieht 2030 das moderne Leben auf dem Land aus? Sind 2030 digitale Lösungen das Aushängeschild für einen attraktiven ländlichen Raum? Wie geben unsere größeren Städte innovative und kreative Impulse für das ganze Land?

 

  • Wie machen wir jungen Menschen Lust auf Sachsen-Anhalt? Wie hole ich qualifizierte Erwerbstätige zurück nach Sachsen-Anhalt? Wie kann Sachsen-Anhalt gezielt junge Leute anwerben und vor allem hier halten?

 

  • Wie steht Sachsen-Anhalt 2030 wirtschaftlich da? Welche Unternehmen entscheiden sich bewusst für Sachsen-Anhalt als Standort und warum? Sind 2030 Löhne angeglichen? Hat Sachsen-Anhalt bis 2030 eine Exzellenz-Universität? Wie kann Sachsen-Anhalt bis 2030 internationaler werden?

 

  • Welche Auswirkungen haben die klimatischen Veränderungen (von Dürre, Hitze bis Vernässung und Starkregen und Sturm) auf das Leben in Sachsen-Anhalt im Jahr 2030? Wie gelingt Sachsen-Anhalt 2030 der Ausgleich zwischen Mensch und Natur/Umwelt (bezogen auf Mobilität, Landwirtschaft, Produktion, Ressourcenverbrauch, städtisches Leben)?

 

  • Wie bleibt Sachsen-Anhalt auch 2030 für alle Generationen attraktiv? Können Mütter und Väter 2030 in Sachsen-Anhalt mit ein, zwei oder mehr Kindern Beruf und Familie vereinbaren? Gibt es 2030 ausreichend Kitas und Schulen im ländlichen Raum? Kann die Pflege von Angehörigen 2030 finanziell und zeitlich gestemmt werden?

 

  • Wie kann es gelingen, dass sich bis 2030 mehr Bürgerinnen und Bürger in und für Sachsen-Anhalt ehrenamtlich engagieren? Wie stärken wir die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger und gewähren die dafür notwendigen Freiräume?