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Winterweizen Weizen pixabay

Magdeburg-News: 2026er Anbaufläche für Winterweizen und Winterraps stieg in Sachsen-Anhalt


veröffentlicht am Mittwoch, 3. Juni 2026

Magdeburg/Halle. Die Anbaufläche von Winterweizen ist 2026 um 4,6 Prozent (13.700 Hektar) gegenüber 2025 angewachsen. Ersten Schätzungen zufolge haben sachsen-anhaltische Landwirte 2026 zur Ernte auf 308.000 Hektar Winterweizen angebaut (Vorjahr: 294.300 Hektar). Winterweizen hat mit 61,8 Prozent den größten Anteil am Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix). Getreide steht zur Ernte 2026 voraussichtlich auf 498.400 Hektar, damit auf 1,5 Prozent mehr Anbaufläche als im Vorjahr (490.800 Hektar).

Die Winterrapsfläche hat sich um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vergrößert und beträgt 126.600 Hektar. Vor einem Jahr lag die Größe der Anbaufläche noch bei 123.600 Hektar.

Nach der Erhebung über die Herbst- und Frühjahrsaussaaten vom April 2026 reift in diesem Jahr auf 463.800 Hektar Wintergetreide. Damit stieg die Anbaufläche für Wintergetreide gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent (2025: 452.600 Hektar). Wintergerste bleibt nach Winterweizen die zweitwichtigste Getreideart im Land. Sie wird auf 91.800 Hektar angebaut (-0,9 Prozent zum Vorjahr). Die Aussaat von Roggen ohne Wintermenggetreide sinkt um 6,9 Prozent auf 47.200 Hektar und bei Triticale steigt sie um 12,6 Prozent auf 16.800 Hektar.

Die Feldbestellung mit Körnermais und Corn-Cob-Mix umfasst 41.900 Hektar (+12,5 Prozent zum Vorjahr) und bei Silo- sowie Grünmais 103.400 Hektar (-0,4 Prozent zum Vorjahr). 

Zuckerrüben wurden auf 44.400 Hektar gedrillt. Das sind 8,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bei Kartoffeln liegt die Anbaufläche bei 13.100 Hektar und ist um 11,5 Prozent kleiner als im Vorjahr.

Die dargestellten Ergebnisse müssen aufgrund der vergleichsweise begrenzten Zahl an Berichterstattern noch als vorläufige Ergebnisse angesehen werden.

Abgesicherte Ergebnisse über den tatsächlichen Anbau auf dem Ackerland liefert die Bodennutzungshaupterhebung 2026, deren erste vorläufigen Ergebnisse voraussichtlich Anfang August vorliegen werden.


Text: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Symbolfoto: pixabay