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Gesundheits News: So lässt sich das "Erkältungs-Pingpong" unterbrechen

27. Dezember 2018

Foto: Erkältete Kinder brauchen viel Zuwendung - dabei stecken sich Eltern oft selbst an / © djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

Schon wieder eine Erkältung 

(djd). Studien belegen, dass jeder Deutsche im Schnitt bis zu 200 Erkältungen in seinem Leben über sich ergehen lassen muss. Vor allem in der Kindheit ist die Schnupfennase oft ein treuer Begleiter. So sind Kleinkinder in den ersten Lebensjahren statistisch gesehen bis zu drei Monate im Jahr erkältet. Zum einen haben die Kleinen beim Spielen in der Kinderkrippe und dem Kindergarten engen Kontakt zu Gleichaltrigen - gute Voraussetzungen für Erkältungsviren, sich durch Tröpfcheninfektion auszubreiten. Zum anderen ist das Immunsystem von Kindern noch unausgereift und anfälliger für Krankheiten. Zwar gelten grippale Infekte im Kindesalter als Training für die Körperabwehr, doch wenn der Nachwuchs fiebernd, hustend und niesend im Bett liegt, wächst die Sorge der Eltern. Denn macht die Erkältung in der ganzen Familie die Runde, fallen die Erwachsenen vielfach tagelang im Job aus.

Rotalgen können Virenangriff abmildern

Wie sich eine Ansteckung vorbeugen lässt, fanden Wissenschaftler an der Universität Wien heraus: Rotalgen enthalten ein langkettiges Molekül, den Wirkstoff Carragelose, in der sich verschiedene Virenarten verfangen können. Studien mit 450 Probanden, davon etwa die Hälfte Kinder, bestätigten dies. Enthalten ist der patentierte Wirkstoff etwa im neuen algovir Erkältungsspray aus der Apotheke. Es kann entweder vorbeugend oder beim Auftreten erster Erkältungsanzeichen angewendet werden: Dreimal täglich ein Sprühstoß je Nasenloch genügt. Anhand der darin enthaltenen Carragelose verringert sich die Virenaktivität. Das Ergebnis: weniger infizierte Schleimhautzellen. Dadurch fallen die Krankheitssymptome milder aus und die Krankheitsdauer kann sich verkürzen. Das Erkältungsspray mit dem Wirkstoffmolekül aus Rotalgen ist für Schwangere und Stillende geeignet, für Kinder gibt es ein eigenes Produkt mit einem speziell auf Kindernasen abgestimmten Sprühvolumen.

Krankheitserreger durch Händewaschen loswerden

Zudem sollte man das Ansteckungsrisiko in der Erkältungszeit minimieren: Häufiges Händewaschen mit Seife reduziert vorhandene Viren. Auch sollte man sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, damit Krankheitserreger nicht an die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum gelangen. Zum Abtrocknen der Hände möglichst ein eigenes Handtuch verwenden. Wenn möglich sollten Gesunde Abstand zu Erkälteten halten - "verschnupften" Kollegen zur Begrüßung also nicht die Hand schütteln. Der beste Schutz für den Körper ist jedoch eine starke Abwehr. Wer die Konzentration vorhandener Viren in der Raumluft gering halten möchte, sollte mehrmals täglich lüften.