veröffentlicht am Freitag, 11. April 2025
Haldensleben. Was lange währt, wird endlich gut: Mehr als zehn Jahre nach den umfangreichen archäologischen Untersuchungen des Hünengrabes am Küsterberg präsentiert sich die jungsteinzeitliche Grabstätte zwischen Klausort und Hundisburg jetzt wieder in einem teilrekonstruierten Zustand.
2010 bis 2013 war das relativ gut erhaltene, rund 5.500 Jahre alte Grab durch Archäologen gründlich ausgegraben und dokumentiert worden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen nun in die Rekonstruktion ein.
Mit Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger wurde der Eingangsbereich so gestaltet, wie er sich ursprünglich darstellte, Steine wurden, wo nachweisbar, ergänzt und mit schwerer Technik wurden die mehrere Tonnen schweren Decksteine wieder auf ihre Plätze über der früheren Grabkammer gelegt.
Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege, der Universität Kiel und der Stadt Haldensleben.
Nach Abschluss der Arbeiten soll das Großsteingrab am Sonntag, 27. April 2025, dem diesjährigen Tag der Megalithkultur, offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Text & Foto: Stadt Haldensleben