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Erwartungsdruck C KI

Gesundheit-News: Back to work - Warum die Rückkehr in den Job belastend sein kann


veröffentlicht am 30. Juli 2026

Bad Dürkheim, Juli 2026. Ob nach längerer Krankheit, Elternzeit oder einer Phase der Arbeitslosigkeit – die Rückkehr in den Job sorgt bei vielen Menschen nicht nur für Vorfreude, sondern auch für Stress und Nervosität. 
„Dieses Phänomen ist weitverbreitet, denn der Übergang zurück in das Berufsleben ist eine große Umstellung. Ob man sich auf die eigene Genesung konzentrieren musste, rund um die Uhr für ein Neugeborenes da war oder mit Zukunftsängsten gekämpft hat – mit dem ersten Schritt durch die Bürotür gerät der gewohnte Tagesrhythmus abrupt aus dem Takt“, erklärt Alex Dugnist, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie leitender Oberarzt an der MEDIAN Rhein-Haardt-Klinik Bad Dürkheim.

Hausgemachter Erwartungsdruck
Nach einer langen Abwesenheit machen sich die meisten Menschen besonders viel Druck. Da ist zum Beispiel die Sorge, ob die eigene Belastbarkeit schon wieder ausreicht, ob das Fachwissen noch aktuell ist oder ob man den Erwartungen des Chefs gerecht wird. Auch die Vorstellung, sofort wieder fehlerfrei funktionieren zu müssen, baut eine immense Barriere auf und erzeugt Stress, noch bevor die Arbeit überhaupt begonnen hat. „Ein häufiger Denkfehler beim Wiedereinstieg ist die Erwartung, am ersten Tag sofort bei einhundert Prozent starten zu müssen. Viele Rückkehrer muten sich zu Beginn zu viel zu und überfordern sich schnell“, weiß Alex Dugnist.

Fremd im vertrauten Terrain
Auch das soziale Gefüge am Arbeitsplatz bleibt während der Abwesenheit nicht stehen. Neue Prozesse wurden eingeführt, Teams wurden umstrukturiert oder vertraute Ansprechpartner haben das Unternehmen verlassen. Sich in diesem veränderten Umfeld neu zu orientieren, verlangt viel Energie und erzeugt das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben. „Nach einer längeren Pause erleben viele Menschen eine Form von Entfremdung. Die gewohnten Abläufe im Betrieb haben sich weiterentwickelt, während man selbst eine tiefgreifende Veränderung durchgemacht hat. Kehrt man zurück, passt die alte Rolle oft nicht mehr zur eigenen Realität. Was früher intuitiv funktionierte, erfordert plötzlich bewusste Anstrengung“, erklärt Alex Dugnist.

Schritt für Schritt zur neuen Balance
Der Schlüssel zu einem gelassenen Neubeginn liegt in einer guten Vorbereitung. Bereits in den Tagen vor dem eigentlichen Start hilft es, den Tagesrhythmus schrittweise an die künftigen Arbeitszeiten anzupassen, um den Körper langsam umzugewöhnen. „Auch ein kurzes, informelles Telefonat mit den Kollegen oder den Vorgesetzten im Vorfeld kann helfen. Es baut eine Brücke, nimmt die Ungewissheit in Bezug auf das Unbekannte und klärt erste Fragen“, rät Alex Dugnist. 
Am Arbeitsplatz sorgt die richtige Organisation für Entlastung: Wer den Kalender in der ersten Woche bewusst frei von großen Meetings hält und sich stattdessen Zeit für die Sichtung von Unterlagen, Einarbeitung oder eine stufenweise Wiedereingliederung einräumt, schafft sich die nötige Luft, um ganz in Ruhe und ohne Hektik anzukommen.
Weitere Informationen unter www.median-kliniken.de/median-rhein-haardt-klinik-bad-duerkheim



Text / Foto: Borgmeier Public Relations / Magdeburger-News – KI-generiert