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Intensivpflege an der Unimedizin Magdeburg Sarah Kossmann UMMD

Magdeburg-News: Universitätsmedizin Magdeburg sucht Teilnehmende für anonyme Befragung


veröffentlicht am Montag, 13. Mai 2024

Magdeburg. Die Universitätsmedizin Magdeburg untersucht die psychosoziale Unterstützung von Mitarbeitenden, Patienten sowie Angehörigen auf Intensivstationen.

Die Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Magdeburg sucht im Rahmen der Pilotstudie „IPS-Pilot – Integrierte Psychosoziale Versorgung in der Intensivmedizin“ Teilnehmende für eine Befragung zu Belastungen und Bedarfen in der Intensivmedizin. Das Ziel der Studie ist es, die Unterstützung für Mitarbeitende auf Intensivstationen zu stärken und die psychosoziale Betreuung von Patienten und Angehörigen nachhaltig zu optimieren.

Auf Intensivstationen sind sowohl die dort arbeitenden Pflegekräfte, Ärzte als auch die Patienten und deren Angehörige erheblicher psychischer Belastung ausgesetzt. Bis zu 75 Prozent der Intensivpflegekräfte sind regelmäßig von psychosomatischen Beschwerden betroffen und rund 30 Prozent von ihnen erwägen einen Berufswechsel. Hinzu kommt der bereits bestehende Mangel an Ärzten sowie Pflegekräften, insbesondere im intensivmedizinischen Bereich.

Teilnehmen können betroffene Fachkräfte, Angehörige und Patienten sowie Personen, die bisher keine Erfahrung mit Intensivstationen gemacht haben. Die Befragung ist anonym, nimmt etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch und kann unter folgendem Link erreicht werden: https://limesurvey.ovgu.de/index.php/764693?lang=de.


Weitere Informationen zur Studie: 
http://www.med.uni-magdeburg.de/News/Archiv+News/Archiv+2023+News/Psychosoziale+Unterst%C3%BCtzung+in+der+Intensivmedizin-p-37652.html

Bildunterschrift: Pflegende betreuen einen Patienten auf einer Intensivstation der Universitätsmedizin Magdeburg.


Text: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Foto: UMMD/Sarah Kossmann/Sarah Rinka