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Gesundheit-News: Diabetes stört die Wundheilung

13. September 2021

Foto: Vor dem Pflaster kommt die Desinfektion. Gerade bei ohnehin gestörter Wundheilung können so Entzündungen vermeiden werden

Die gute Versorgung kleiner Verletzungen ist für Betroffene besonders wichtig

(djd). Die menschliche Haut reagiert mit zunehmendem Alter immer sensibler auf äußere wie innere Einflüsse. Neben natürlichen Alterungsprozessen hinterlassen insbesondere UV-Strahlung, Nikotin, aber auch eine unausgewogene Ernährung sichtbare Spuren.

Die Haut wird zunehmend dünner und trockener, Verletzungen heilen langsamer und entzünden sich leichter. Die schlechtere Wundheilung kann außerdem durch typische Altersleiden wie Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus noch verschlimmert werden. So beeinträchtigen zum Beispiel die diabetestypischen Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen die Funktion der körpereigenen Reparaturmechanismen.

Die Haut gut prüfen und schnell behandeln

Schon kleine Alltagsverletzungen wie Kratzer, Schürfwunden, Schnitte oder auch offene Blasen an den Füßen können deshalb für Senioren und speziell für Diabetiker gefährlich werden. Sie sollten deshalb besonders gut darauf achten, solche Wunden schnell und sorgfältig zu behandeln. Dazu müssen diese zuerst einmal entdeckt werden, was aufgrund von Nervenschädigungen oft zu spät erfolgt. Nach verletzungsträchtigen Tätigkeiten oder starker Beanspruchung der Füße sollten Menschen mit Diabetes deshalb ihre Haut immer auf Läsionen überprüfen.

Kleine Wunden sind sofort mit steriler Kochsalzlösung oder frischem Leitungswasser zu reinigen. Danach ist es wichtig, sie zu desinfizieren, um Keimen keine Möglichkeit zur Ansiedlung und Vermehrung zu geben. Bewährt hat sich hier etwa Betaisodona-Salbe aus der Apotheke - mehr Informationen dazu unter www.betaisodona.de. Der Wirkstoff Povidon-Iod bekämpft 99,9 Prozent aller relevanten Keime, brennt nicht auf der Haut und verfügt über einen "eingebauten" Wirksamkeitsindikator: Verfärbt sich das Iod von braun zu gelb, kann es bei Bedarf nochmals angewendet werden. Zum Abschluss der Versorgung wird die Verletzung mit einem Pflaster oder Verband geschützt.

Mit Problemwunden rechtzeitig zum Arzt gehen

In den nächsten Tagen muss die Wunde dann regelmäßig kontrolliert werden. Bei Anzeichen von Entzündung, pochenden Schmerzen, schlechtem Geruch oder Rötungen ist unbedingt ein Arzt zurate zu ziehen. Auch chronische Problemwunden wie offene Beine oder ein diabetischer Fuß gehören in die Hände einer erfahrenen Fachkraft. Denn gerade bei Diabetes kann ein unzureichendes oder falsches Wundmanagement schlimme und dauerhafte Folgen haben.

Text / Foto: djd / Hermes Arzneimittel/ Symbolfoto pixabay