veröffentlicht am Mittwoch, 17. September 2025
Magdeburg/Halle. 2024 standen in den 44 Krankenhäusern Sachsen-Anhalts 13.597 Betten zur Verfügung, darunter 696 Intensivbetten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das insgesamt 332 Betten weniger als im Jahr zuvor und 2.639 Betten weniger als 2014. Während die Bettenanzahl seit 2014 stets rückläufig war, erhöhte sich die Zahl der Intensivbetten zwischenzeitlich. So standen 2014 in den 48 Krankenhäusern des Landes 926 Intensivbetten zur Verfügung. Die Zahl der Intensivbetten nahm über die Jahre danach bis 2017 auf 972 zu und ist seitdem um 28,4 Prozent zurückgegangen.
Ein ähnlicher Trend war auch bei den Patientenzahlen festzustellen. 2014 wurden insgesamt 614.949 Patienten behandelt. In den drei Folgejahren
waren es ebenfalls stets über 600.000 Personen. 2024 wurden 500.133 Patienten versorgt, 4.979 mehr als im Jahr zuvor, jedoch 13,7 Prozent weniger als im Jahr vor der Corona-Pandemie.
Die Bettenauslastung stieg 2024 um 2,0 Prozent auf 70,8 Prozent (2023: 68,8 Prozent), war jedoch immer noch niedriger als 2014 mit 74,3 Prozent. Besonders stark sank die Bettenauslastung in der Intensivmedizin im Vergleich zu 2014. Diese betrug 80,3 Prozent, nahm dann ab und stieg in den Corona-Pandemiejahren wieder bis 68,0 Prozent in 2023 an. Im aktuellen Berichtsjahr sank die Intensivbettenauslastung jedoch gegenüber
dem Vorjahr erneut um 4,2 Prozent auf 63,8 Prozent.
Die durchschnittliche Verweildauer eines Patienten bewegte sich in den vergangenen zehn Jahren mit etwa sieben Tagen auf dem gleichen Niveau. Im aktuellen Berichtsjahr wurden die Patienten durchschnittlich 7,0 Tage im Krankenhaus behandelt.
Text: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Symbolfoto: pexels