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Krisenzeiten 23

Gesundheit-News: Krisenzeiten bewältigen - Wie Deutsche mit Belastungen und Einschränkungen umgehen

23. Dezember 2020

Foto: Bei Einschlafstörungen, die auch aufgrund von Ängsten und Sorgen entstehen, können Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Natur hilfreich sein

(djd). Die Zeiten des Lockdowns und der Einschränkungen während der Corona-Krise haben das Leben der Deutschen verändert. Sie müssen sich anders verhalten, anders arbeiten, sie haben mehr Zeit für die eigene Familie, aber weniger Zeit für Freunde und Verwandte.

Die Weleda Trendforschung 2020 hat über 1.000 Bundesbürger gefragt, was das Geschehen rund um die Pandemie bisher mit der Gesundheit der Menschen gemacht hat.

Die Psyche gerät zuerst unter Druck

Tatsächlich ist die Belastung groß. Fast jeder fünfte Deutsche gab an, stark bis sehr stark unter den Herausforderungen der Pandemie zu leiden. Genauer betrachtet sind es psychische Belastungen, die den Menschen zu schaffen machen. 92 Prozent sagten, zumindest etwas psychisch belastet zu sein und Stresssymptome wie Unruhe, Nervosität, Angst oder Gereiztheit zu spüren. Aber die Befragten nannten auch körperliche Symptome wie Magen-Darmbeschwerden (30 Prozent) sowie Herzrasen oder Zittern (25 Prozent). Am meisten gefordert während der Pandemie sind die 30- bis 39-Jährigen: Der neue Alltag mit Homeoffice hat deutliche Auswirkungen.

So fühlen sich 47 Prozent der von zu Hause Arbeitenden seelisch gestresst von den vielen Aufgaben zwischen Beruf und Familie. "Es sind solche Doppelbelastungen, die zu einem beruflichen, aber auch privaten Burn-out führen können", erklärt Prof. Dr. Sonia Lippke, Leiterin der Abteilung Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin an der Jacobs University Bremen. Um stressbedingte Beschwerden zu reduzieren, können Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Natur unterstützen. Die Tabletten können die Nerven bei Stress und Erschöpfung stärken, sowie Unruhe lindern. Auch bei Einschlafstörungen, die aufgrund von Sorgen entstehen, haben sich Arzneimittel aus der Anthroposophie bewährt.

Positive Einstellung hilft bei Stressbewältigung

Allerdings hat sich der Alltag der Deutschen während des Lockdowns nicht nur negativ verändert. 57 Prozent der Befragten haben das Gefühl, wieder zu ihrem eigenen inneren Rhythmus gefunden zu haben und nicht nur von außen getaktet zu werden, beispielsweise durch starre Arbeitszeiten. Immerhin 58 Prozent der Menschen verbringen so oft wie möglich Zeit in der Natur. Die Hälfte der Befragten hat zu Hause Projekte umgesetzt, zum Beispiel aufgeräumt, umgeräumt oder umgebaut. Auch sportliche Aktivität steht bei rund einem Drittel weit oben auf der Anti-Stress-Liste. 26 Prozent der Umfrageteilnehmer hat sich Freiräume für sich allein genommen. Es zeigt sich: Wer für sich ein individuelles Anti-Stress-Rezept findet, hat gute Voraussetzungen, um gut durch Krisenzeiten zu kommen und das Glas halb voll zu sehen.


Text / Foto: djd/Weleda/istockphoto.com/bymurat