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Magdeburg: Festnahmen nach Verdacht der Brandstiftung in Mehrfamilienhaus

Polizeirevier Magdeburg - 5. Februar 2018

Nach zwei seperaten Bränden in einem Mehrfamilienhaus in der Sudenburger Straße in der zurückliegenden Nacht hat die Polizei vier Personen vorläufig festgenommen.

Nach bisherigen Ermittlungen wurde zunächst gegen 2.20 Uhr ein im Hausflur abgestellter Kinderwagen in Brand gesetzt, der zu einer starken Rauchentwicklung im Hausflur führte. Der Brand wurde durch Hausbewohner selbständig gelöscht. Die eintreffende Feuerwehr konnte im Bad in einer Erdgeschosswohnung einen weiteren Brandherd feststellen und diesen ebenfalls löschen. Insgesamt entstand bei den beiden Bränden Sachschaden in Höhe von rund 10.000,- Euro. Die Anwohner hatten ihre Wohnungen bei Brandausbruch selbständig verlassen. Dabei wurde ein 3-jähriges Mädchen durch einen Sturz leicht verletzt.

In der brandbezogenen Wohnung hatten sich zuvor vier Personen - dreimal männlich, einmal weiblich – im Alter von 22 bis 34 Jahren aufgehalten, die alle hochgradig alkoholisiert waren. Diese machten äußerst widersprüchliche Angaben, so dass gegen sie der Anfangsverdacht wegen schwerer Brandstiftung gegeben war. Das Quartett wurde vor Ort vorläufig festgenommen und befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.