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Wansleben Presse Internet

Exporte nach Großbritannien bereits spürbar gesunken.



DIHK: Vor allem muss der EU-Binnenmarkt erhalten bleiben

(03.02.2017) Die deutsche Wirtschaft hat nach Worten von Martin Wansleben ( Foto ) , Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), "ein großes Interesse daran, dass Großbritannien den Unternehmen als Handelspartner und Investitionsstandort erhalten bleibt".

"Das Land ist unser drittwichtigster Exportmarkt", betonte Wansleben gegenüber der "Rheinischen Post". "Deutsche Unternehmen haben bis heute Produktion und Betriebe in Großbritannien im Wert von 120 Milliarden Euro aufgebaut, rund 400.000 Menschen beschäftigen sie dort."

Schon jetzt seien erste Auswirkungen der Brexit-Entscheidung zu beobachten, berichtete der DIHK-Hauptgeschäftsführer: "Das Pfund verliert an Wert, die deutschen Exporte nach Großbritannien sind im vergangenen Jahr bereits um drei Prozent gesunken. Bei einer Umsetzung des Brexit dürfte es noch deutlich weiter runtergehen." Darüber hinaus würden derzeit Neuinvestitionen vielfach auf Eis gelegt, gab Wansleben zu bedenken.

Noch wichtiger sei für deutsche Betriebe allerdings, dass der EU-Binnenmarkt erhalten bleibe. Denn: "Mit über 50 Prozent der Exporte ist er die wichtigste Zielregion für deutsche Unternehmen."