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Heuer/Krause: Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe sind angemessen.

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Guido Heuer, hat die ergriffenen Maßnahmen im Zuge des regionalen Auftretens der Vogelgrippe als angemessen bezeichnet. Es gelte eine ungehemmte und nicht mehr zu kontrollierende Ausbreitung von Influenza A-Viren und deren Mutationen zu verhindern.

Dietmar Krause, Mitglied der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Redner in der heutigen Landtagsdebatte zur Geflügelpest erklärt: "Die Landesregierung hat die Vorgaben des Friedrich-Löffler-Institutes und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umgesetzt, nicht mehr und auch nicht weniger. Dass diese zu Schwierigkeiten für Klein- und Nutztierhalter führen ist nicht von der Hand zu weisen, aber notwendig". Krause verwies auf die Vogelgrippe-Pandemien in Asien, wo der Erreger auch auf Menschen übergegangen sei. Werde ein Mensch befallen, dann liege die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Verlaufs zwischen 20-50 Prozent. Die Wissenschaft sehe derzeitig keine andere Möglichkeit, als die aktuell angewandte Methodik.

"Der Schutz des Lebens von Mensch und Tier steht immer im Vordergrund. Aus diesem Grund ist es eine sehr vornehme Aufgabe, für mehr Verständnis zu werben", ergänzt Heuer.