header-placeholder


image header
image
Fo  rderverein FF Johanniskirch Vorstand   Reichling Peter 2026 02 27

Magdeburg-News: Förderverein „Friedensforum Johanniskirche 1631-2031“ gegründet


veröffentlicht am Dienstag, 3. März 2026

Magdeburg. Mit der konstituierenden Sitzung am 27. Januar 2026 wurde in Magdeburg offiziell der Förderverein „Friedensforum Johanniskirche 1631–2031 e.V.“ gegründet. Der Verein unterstützt das Kuratorium Friedensforum Johanniskirche 1631–2031, das vom damaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg mit der Vorbereitung des 400. Jahrestags der Zerstörung Magdeburgs am 10. Mai 1631 beauftragt wurde. Gemeinsam wird nun die zweite Hälfte der „Dekade des Erinnerns“ gestaltet, für die die Johanniskirche der zentrale Ort ist. Von ihr soll ein Signal des Friedens in die Welt hinausgehen. Bis 2031 werden Gottesdienste, kulturelle Veranstaltungen, Reden und Jahrestage an die schrecklichen Ereignisse des Jahres 1631 erinnern.

Der Förderverein verbindet bürgerschaftliches Engagement mit kulturhistorischer Verantwortung. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und weitere Zuwendungen soll die langfristige Arbeit des Kuratoriums gestärkt werden.


Zweck und Aufgaben des Fördervereins

Der Verein verfolgt das Ziel, die Vorbereitung des 400. Jahrestags von 1631 aktiv zu unterstützen.


Er fördert insbesondere:
  • die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen,
  • die Entwicklung und Umsetzung künstlerischer Projekte und Publikationen,
  • die Initiierung und Erstellung einer Gedenkmünze,
  • eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit, die die Stadtgesellschaft in einen Prozess des Erinnerns, Gedenkens und der reflektierten Friedensarbeit einbezieht. 
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele und widmet sich schwerpunktmäßig der Förderung von Kunst und Kultur.


Gewählter Vorstand

Auf der Gründungsversammlung wurden die folgenden Personen einstimmig in den Vorstand gewählt:
  • Vorsitzender: Prof. Dr. Peter Reichling
  • Stellvertretender Vorsitzender: Rüdiger Hartewig
  • Schatzmeister: Dr. Noman Belas
  • Schriftführerin: Julia Saborowski

Der Verein wirbt um neue Mitglieder

Um die geplanten Projekte wirksam umsetzen zu können, hat sich der neu gegründete Förderverein das Ziel gesetzt, mindestens 100 neue Mitglieder zu gewinnen. Eingeladen sind Bürger, Unternehmen und Institutionen, die sich für Magdeburgs Geschichte, Erinnerungskultur und eine Kultur des Friedens engagieren möchten.

Interessierte können sich ab sofort unter folgender Kontaktadresse melden: foerderverein@friedensforum-johanniskirche.de


Hintergrund: Über das Friedensforum Johanniskirche

Magdeburgs Untergang am 10./20. Mai 1631 hat sich dauerhaft in das kollektive Gedächtnis unseres Kontinents eingebrannt. Diese Vergangenheit ist nicht überwunden. In einer Welt, in der die Geisel des Krieges täglich neues Leid hervorruft, und in der doch der Ruf nach Frieden und Verständigung niemals verstummt, ist Magdeburgs Schicksal verbunden mit globalen Menschheitsfragen. Viermal zerstört, aber immer wieder aufgebaut, ist die Johanniskirche der Gedenkort für die dunkelste Stunden der Stadt und zugleich Sinnbild für ihre Neuanfänge. Von ihr soll durch eine Dekade des Erinnerns ein Signal des Friedens in die Welt hinausgehen.

Deshalb wurde im November 2021 das Kuratorium „Friedensforum Johanniskirche 1631–2031“ durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ins Leben gerufen. Als offene Initiative aus Bürgerschaft, Kirchen, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft moderiert das Kuratorium die Verständigung über historisches Erbe, städtische Identität und ihre zeitgemäße Vermittlung in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Stadtrat, Stadtverwaltung und weiteren Partnern.

Weitere Informationen zur Arbeit des Kuratoriums und zu den geplanten Aktivitäten rund um das Gedenkjahr sind online abrufbar unter:
www.1631-2031.de

Bildunterschrift (v. l. n. r.): Der Vorstand des neu gegründeten Fördervereins „Friedensforum Johanniskirche 1631–2031 e.V.“: Julia Saborowski, Peter Reichling, Rüdiger Hartewig, Norman Belas 


Text: Förderverein „Friedensforum Johanniskirche 1631-2031
Foto: Peter Reichling