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Bau neuer Stromtrassen in Magdeburg und Umgebung: „Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger am Zug“

Tino Sorge MdB

Mittwoch, den 8. Mai 2019


Der Stromnetzausbau in Magdeburg und Umgebung nimmt Fahrt auf – womöglich mit Folgen für Anwohner und Gewerbetreiben-de vor Ort. Der vorgeschlagene Korridor der Hochleistungsstromtrasse „SuedOstLink“ soll am Stadtrand von Magdeburg verlaufen und den Salzlandkreis durchqueren. Dafür vervollständigt die Bundesnetzagentur aktuell ihre Planungen.
 
Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU) vertritt die Region im Deutschen Bundestag und sagt dazu heute:

„Der Netzausbau ist richtig und wichtig, damit Mitteldeutschland weiterhin auf eine stabile und verlässliche Stromversorgung zählen kann – auch aus erneuerbaren Energiequellen. Mir ist dabei aber wichtig, die Bürgerinnen und Bürger entlang der geplanten Trasse zu informieren und einzubeziehen.“ Sorge appelliert: „Ob Anwohner, Unternehmer oder Landwirt: Jetzt sind diejenigen am Zug, die von möglichen Baumaßnahmen betroffen sein werden. Jeder von ihnen muss die Gelegenheit zur Mitsprache haben.“

Dafür sei nun Zeit, so Sorge: „Noch ist nichts in Stein gemeißelt, denn die geplante Stromtrasse hat mehrere mögliche Verläufe. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Einwände aus der Region Beachtung finden. Dann kann es uns gelingen, den Netzausbau und die Interessen der Menschen vor Ort zu vereinbaren.“

Hintergrund:

Der Vorschlagstrassenkorridor beginnt am Umspannwerk Wolmirstedt und verläuft dann zwischen den westlichen Randbereichen der Stadt Magdeburg und den Ortschaften Niedern- und Hohendodeleben. Ab Schönebeck verläuft er in südliche Richtung vorbei an Staßfurt. Alternativrouten verlaufen östlich von Calbe und Bernburg. Die Trasse soll als Freileitung in einem 500 bis 1000 Metern breiten Korridor gebaut werden.

Sobald die Bundesnetzagentur die eingegangenen Unterlagen geprüft hat, werden diese auf der Internetseite unter www.netzausbau.de/vorhaben5-a veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger können innerhalb eines Monats nach Ende der Veröffentlichungsfrist Stellung nehmen. Anschließend wird die Bundesnetzagentur einen Erörterungstermin durchführen.