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Statistisches Bundesamt: Eierproduktion im Jahr 2018 um 2,0 % gestiegen

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Mittwoch, den 13. März 2019


In Deutschland wurden im Jahr 2018 rund 12,3 Milliarden Eier produziert. Wie das Statistische Bundesamt heute weiter mitteilt, entspricht dies einer Steigerung von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Berücksichtigt werden Betriebe mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen.

Die Bodenhaltung war mit knapp 7,8 Milliarden Eiern (63,2 % der Gesamtproduktion) weiterhin die dominierende Haltungsform in Deutschland. Der durchschnittliche Bestand der Legehennen in Bodenhaltung sank im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % auf etwa 26 Millionen Tiere.

Die durchschnittliche Anzahl der Legehennen in der Freilandhaltung stieg hingegen um knapp 1,5 Millionen auf 7,9 Millionen Tiere (+22,6 %). 


Grund für diesen Anstieg ist, dass wegen der Geflügelpest im Frühjahr 2017 Freilandhennen und Freilandeier nach zwölf Wochen Stallpflicht als Bodenhaltung deklariert werden mussten. Dies führte 2017 zu einer deutlichen Verschiebung der Haltungsformen und wirkt sich auch im Folgejahr wieder aus.

Bei der ökologischen Erzeugung stieg die durchschnittliche Anzahl der Legehennen um knapp 273 000 auf 4,8 Millionen Tiere (+6,1 %). Die Zahl der Tiere in Kleingruppenhaltung und ausgestalteten Käfigen ist dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,2 % auf knapp 2,8 Millionen Tiere gesunken.