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Wirtschafts - News: ifo Geschäftsklima Ostdeutschland fällt auf niedrigsten Stand im Jahr 2018

Freitag, den 30. November 2018


Zeitgleich mit dem Kälteeinbruch kühlte sich auch die Stimmung der ostdeutschen Wirtschaft im November kräftig ab. Der Geschäftsklimaindex der gewerblichen Wirtschaft in Ostdeutschland sank von 106,3 auf 104,3 Punkte. Die Befragungsteilnehmer korrigierten sowohl ihre Lageeinschätzungen als auch ihre Geschäftserwartungen im Vergleich zum Vormonat deutlich nach unten.

Im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe trübte sich die Stimmung im November deutlich ein. Die Befragungsteilnehmer nahmen ihre Lageeinschätzungen leicht zurück und äußerten gleichzeitig spürbar niedrigere Geschäftserwartungen als zuletzt. Die Kapazitätsauslastung ging hingegen nur geringfügig zurück.

Im ostdeutschen Großhandel sank der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Vormonat merklich. Die befragten Großhändler äußerten sich etwas weniger zufrieden über ihre laufenden Geschäfte. Ihr Ausblick auf die kommenden sechs Monate senkte sich sogar deutlich. Im ostdeutschen Einzelhandel tendierte das Geschäftsklima hingegen seitwärts. Der Einzelhandel ist somit der einzige Wirtschaftsbereich ohne Stimmungsrückgang im November. Die befragten Einzelhändler äußerten sich zwar etwas weniger zufrieden über ihre laufenden Geschäfte, hoben ihre Geschäftserwartungen aber leicht an.

Im ostdeutschen Bauhauptgewerbe gab der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Vormonat etwas nach. Maßgeblich hierfür waren die spürbar nach unten korrigierten Lageeinschätzungen der Befragungsteilnehmer. Ihr Ausblick trübte sich ebenfalls geringfügig ein. 


Prof. Dr. Marcel Thum (Foto)
Leiter der ifo Niederlassung Dresden