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Gesundheits News: Umgang mit Migräne und Spannungskopfschmerz

10. Dezember 2018

Foto: Wenn ein Migräneanfall das Denken blockiert, ist es mit produktiver Arbeit am Computer vorbei. / © djd/Magnesium-Diasporal/Frank Boxler

Chefarzt Dr. Charly Gaul - Wenn Schmerz das denken blockiert 

(djd). Expertenschätzungen zufolge leiden etwa 90 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr unter Kopfschmerzen. Besonders verbreitet sind Migräne und Spannungskopfschmerz, die sich deutlich unterscheiden. "Die Betroffenen beschreiben den Spannungskopfschmerz oft als dumpf-drückend", sagt Privatdozent Dr. med. Charly Gaul, Chefarzt der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus. Die Beschwerden können im Stirn- und Nackenbereich auftreten oder den gesamten Kopf betreffen. Allerdings sind sie selten so stark, dass sie den Alltag der Betroffenen beeinträchtigen. Anders sieht es bei Migräne aus, die rund zehn Millionen Deutsche mehr oder weniger regelmäßig plagt. Hier fühlen sich die Patienten aufgrund der häufig einseitigen, pochend-pulsierenden Schmerzen so schlecht, dass sie sich während einer Attacke nur noch in ein dunkles Zimmer fernab von Lärm, Licht und intensiven Gerüchen, zurückziehen möchten.

Kopfschmerz unterscheiden

"Migräneschmerzen werden in der Regel von Übelkeit oder Erbrechen begleitet", betont Dr. Gaul. Dies sei neben der Schmerzintensität charakteristisch. Zudem werde Migräne, im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen, durch körperliche Aktivität verstärkt. Also was tun, wenn der Schädel dröhnt? "Bei akuten Spannungskopfschmerzen sind die meisten frei verkäuflichen Schmerzmittel gut wirksam", sagt der Experte. "Migräne-Patienten helfen sie ebenfalls oft." Falls sie nicht genügen, stehen spezielle Migränewirkstoffe (Triptane) zur Verfügung, die bei anderen Kopfschmerzarten nicht wirken. Generell sollte keines der Medikamente häufiger als an zehn Tagen im Monat eingenommen werden. Stattdessen ist es sinnvoll, den Schmerz als Warnsignal ernst zu nehmen, einen Gang runterzuschalten und eine Pause einzulegen. Weitere Migränetipps gibt es unter www.diasporal.de.

Schmerzmittel verringern

Um ihre Lebensqualität zu verbessern, können Betroffene vorbeugen: "Es ist bei beiden Schmerzformen sinnvoll, Ausdauersport zu treiben, Stressfaktoren zu reduzieren und regelmäßig Entspannungsverfahren anzuwenden", so der Kopfschmerzspezialist. Auch die Einnahme von Magnesium aus der Apotheke, wie zum Beispiel Magnesium-Diasporal 300mg, zeige eine vorbeugende Wirkung: "Studien weisen günstige Effekte sowohl bei Migräne als auch bei Spannungskopfschmerz nach, auch bei Kindern." Der Mineralstoff vermindere die Ausschüttung körpereigener Stresshormone und wirke Muskelverspannungen entgegen. Im Rahmen einer dreimonatigen Studie gingen sowohl die Stärke als auch die Dauer der Beschwerden deutlich zurück, sodass ein Drittel der Probanden die Dosis der Schmerzmittel verringern konnte.