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Schweiz Flagge pixabay

Magdeburg-News: 18 Schweizer Staatsangehörige zogen 2025 nach Sachsen-Anhalt


veröffentlicht am Mittwoch, 5. August 2026

  • Im Vergleich zu 2024 konstante schweizerische Zuzugszahlen
  • 2025 erstmals seit zehn Jahren negativer Wanderungssaldo gegenüber der Schweiz

Magdeburg/Halle. 2025 gab es 131 Zuzüge deutscher und 18 Zuzüge schweizerischer Staatsangehöriger aus der Schweiz nach Sachsen-Anhalt, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Im gleichen Zeitraum zogen 221 deutsche und 22 schweizerische Staatsangehörige aus Sachsen-Anhalt in die Schweiz.


Im Vergleich zu 2024 konstante schweizerische Zuzugszahlen

Im Vergleich zum Vorjahr bewegte sich der Zuzug von Schweizer aus der Schweiz 2025 ungefähr auf dem Vorjahresniveau (2024: 19). Im 10-Jahres-Vergleich lag damit der Zuzug das 2. Jahr in Folge unter 20 Personen. In den Jahren von 2016 bis 2023 schwankten die schweizerischen Zuzüge zwischen 29 (2017, 2023) und 22 Personen (20219, 2020).


2025 erstmals seit zehn Jahren negativer Wanderungssaldo gegenüber der Schweiz

2025 wurde erstmals in zehn Jahren in Sachsen-Anhalt ein negativer Wanderungssaldo (-4 Personen) bei der schweizerischen Bevölkerung festgestellt.
Der Wanderungssaldo der deutschen Bevölkerung war während des gesamten betrachteten 10-Jahreszeitraum negativ (zwischen -6 Personen in 2018 und -90 Personen in 2025). Die Wanderungsneigung der deutschen Bevölkerung zwischen der Schweiz und Sachsen-Anhalt lag 2025 deutlich unter dem Niveau von 2016 (Zuzüge: -46,1 Prozent; Fortzüge: -29,6 Prozent).

Zum Jahresende 2025 lebten insgesamt 236 Schweizer Staatsbürger in Sachsen-Anhalt, das ist der niedrigste Stand in den vergangenen zehn Jahren und nur 0,1 Prozent der gesamten ausländischen Bevölkerung (168.421).


Methodische Hinweise:

Die Angaben stammen aus der Wanderungsstatistik und der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung wurden ab Berichtsjahr 2025 die Fallzahlen der Wanderungsstatistik mithilfe der Cell-Key-Methode leicht verändert. Dadurch bedingt addieren sich die jeweiligen Einzelwerte nicht notwendigerweise zur ausgewiesenen Gesamtsumme.


Text: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Symbolfoto: pixabay