veröffentlicht am Montag, 8. September 2025
Magdeburg. Die jüngste Sonntagsumfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt deutliche Verschiebungen im politischen Klima. Als Landesnetzwerk Migrantenorganisationen (LAMSA) beobachten wir diese Entwicklung mit Sorge und betonen, wie wichtig ein klarer Einsatz für Demokratie, Teilhabe und den Kampf gegen Diskriminierung ist.
„Gerade jetzt braucht es mutige Stimmen, die sich für eine offene, vielfältige und diskriminierungsfreie Gesellschaft stark machen", sagt Mamad Mohamad (Foto), Geschäftsführer von LAMSA. „Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf, zusammenzustehen und sich klar für unsere gemeinsamen Werte einzusetzen."
LAMSA bleibt entschlossen, sich für die Belange von Migranten einzusetzen und Brücken zwischen allen Teilen der Gesellschaft zu bauen.
Über das LAMSA: Das Landesnetzwerk (LAMSA) vertritt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene. Es versteht sich als deren Fürsprecher und steht gegenüber der Landesregierung, allen migrationspolitisch relevanten Verbänden, Institutionen und weiteren Migrant*innenorganisationen in anderen Bundesländern als Ansprechpartner zur Verfügung. Derzeit sind 110 Organisationen und Einzelpersonen unterschiedlicher Herkunft, kultureller Prägung sowie religiöser Zugehörigkeit im LAMSA vertreten.
Text: Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Foto: Alisa Sonntag