veröffentlicht am Dienstag, 12. August 2025
Halle/Magdeburg. Die beiden Servicestellen „Interkulturelles Lernen in der Kita“ und „Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. feiern ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet ein Fachtag unter dem Motto: „Vielfalt leben, Chancengleichheit gestalten: 10 Jahre Rückblick und neue Perspektiven“ am 21. August von 13 bis 18.30 Uhr im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt – mit anschließendem feierlichen Empfang.
Der Fachtag blickt zurück, nach vorn und über den Tellerrand: Chancengleichheit, Antirassismus und Demokratiebildung von Anfang an sind wichtiger denn je.
Mamad Mohamad (Foto), Geschäftsführer des LAMSA e.V., betont: „Interkulturelle Öffnung ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die anpacken, gestalten und Veränderung vorantreiben.“
Seit einem Jahrzehnt unterstützen die Servicestellen Bildungseinrichtungen im Land dabei, Vielfalt als Chance zu begreifen und Bildung gerechter zu gestalten.
Mohamad lädt pädagogische Fachkräfte in Sachsen-Anhalts Bildungseinrichtungen ein, Multiplikatoren zu sein: „Lassen Sie uns gemeinsam für ein gerechtes Bildungssystem für alle Kinder kämpfen.“
120 pädagogische Fachkräfte aus Sachsen-Anhalt sind der Einladung für den Fachtag gefolgt. Für Sie haben die Servicestellen ein vielfältiges Programm vorbereitet – mit dem Fokus auf Antirassismusarbeit in der Bildung, Mehrsprachigkeit und Armutssensibilität. Dafür sind spannende Gäste wie Prof. Dr. Karim Fereidooni, Dr. Irina Wolf und Tebogo Nimindé-Dundadengar geladen sowie Experten aus der Praxis.
Über das LAMSA:
Das Landesnetzwerk (LAMSA) vertritt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene. Es versteht sich als deren Fürsprecher und steht gegenüber der Landesregierung, allen migrationspolitisch relevanten Verbänden, Institutionen und weiteren Migrantenorganisationen in anderen Bundesländern als Ansprechpartner zur Verfügung. Derzeit sind 110 Organisationen und Einzelpersonen unterschiedlicher Herkunft, kultureller Prägung sowie religiöser Zugehörigkeit im LAMSA vertreten.
Text: LAMSA e.V.
Foto: Alisa Sonntag